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Mindestens zehn Tote bei Doppelanschlag in Zentralsyrien

Bei einem Doppelanschlag auf eine von der Regierung beherrschte Stadt in Mittelsyrien sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Bei der Explosion zweier Bomben in Muharram Fukani seien zudem mehr als 40 Menschen verletzt worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag.


Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, zwei Selbstmordattentäter hätten sich mit einem Auto und einem Motorrad in die Luft gesprengt. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Die Stadt liegt jedoch unweit des syrischen Gebietes, das von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beherrscht wird. Die Extremisten haben bereits mehrfach Attentate in dem Bürgerkriegsland verübt.

Östlich von Muharram Fukani hatte der IS zuvor nach drei Tagen heftiger Kämpfe das wichtige Gasfeld Al-Shair eingenommen, wie die Menschenrechtler weiter erklärten. Die Terrormiliz hatte dieses Gebiet bereits im Sommer 2014 kurzfristig unter Kontrolle, wurde jedoch von Kräften des Regimes wieder zurückgedrängt.

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