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Mindestens 34 Tote durch Hand-Fuß-Mund-Krankheit in China

©AP
In China sind nach dem Ausbruch der Hand-Fuß-Mund- Krankheit inzwischen mindestens 34 Kinder gestorben. Die Zahl der registrierten Fälle erhöhte sich auf landesweit rund 25.000, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete.

Der starke Anstieg der registrierten Infektionen wird vor allem darauf zurückgeführt, dass die Krankheit erst seit kurzem dem Ministerium gemeldet werden muss.

In der am schwersten betroffenen Stadt Fuyang in der Provinz Anhui sei die Infektionswelle mittlerweile aber auf dem Rückzug, wie das Gesundheitsministerium laut Xinhua berichtete. Demnach werden nun täglich mehr Menschen aus den Krankenhäuser entlassen als neu aufgenommen. Außerdem nehme die Zahl der schweren Fälle ab. Seit rund einer Woche wurden keine Todesfälle durch die Krankheit aus Fuyang gemeldet.

Allein in Fuyang waren 22 Kinder nach einer Ansteckung mit dem Enterovirus 71 (EV-71) gestorben, die meisten im Alter unter zwei Jahren. Das Darmvirus ist einer von mehreren Erregern, die die normalerweise harmlose Hand-Fuß-Mund-Krankheit auslösen können. Das Virus kann vor allem bei kleineren Kindern in seltenen Fällen Komplikationen wie Hirn-, Herzmuskel- und Lungenentzündung auslösen, die tödlich verlaufen können.

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