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Mindestens 24 Tote bei Selbstmordanschlag in Pakistan

Pakistan - Bei der Explosion einer Bombe in einem Hotel in der pakistanischen Stadt Peshawar sind am Dienstag nach Polizeiangaben mindestens 24 Menschen getötet worden.

Ein Selbstmordanschlag auf ein Hotel der pakistanischen Stadt Peshawar hat am Dienstag mindestens 24 Menschen das Leben gekostet. Die Detonation ereignete sich im belebten Restaurant des Hotels in der Altstadt. 25 weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei erklärte.

Pakistanische Medien berichteten, der Sprengsatz sei während der Mittagszeit im Speisesaal gezündet worden, wo hunderte Menschen versammelt gewesen seien. Die Wucht der Explosion schleuderte Opfer mehrere Meter weit. Auch auf der Straße vor dem Hotel, das in afghanischem Besitz ist, kamen Passanten durch die Detonation ums Leben. Unter den Toten sind mindestens ein Kind und zwei Frauen.

Polizeichef Sharif Virk sagte, die Ermittler hätten die Beine des mutmaßlichen Attentäters gefunden. Daran sei eine Botschaft befestigt gewesen, nach der jeder, der Amerika unterstütze, dasselbe Schicksal ereilen werde. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

Peshawar ist die Hauptstadt der Provinz North West Frontier, die an Afghanistan grenzt. In der Provinz leben zahlreiche Aufständische mit Verbindungen zu den Taliban.

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