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Mindestens 23 Tote bei Grubenunglück

Bei einer Gasexplosion in einer nordchinesischen Kohlegrube sind 23 Bergleute ums Leben gekommen. Weitere 53 Kumpel hätten Kohlenmonoxidvergiftungen erlitten.

Sie seien ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Ein Kumpel sei lebensgefährlich verletzt.

Die Bergungsarbeiten in der Sihe Kohlegrube nahe der Stadt Jincheng in der Provinz Shanxi seien bereits abgeschlossen. Zum Zeitpunkt der Explosion am Mittwoch seien 697 Bergleute in der Grube gewesen.

Das Bergwerk zählt mit 10,8 Millionen Tonnen Jahresproduktion zu den größten in der Provinz. Der chinesische Bergbau, in dem mehr Arbeiter ums Leben kommen als in anderen Bergwerken irgendwo auf der Welt, leidet unter eklatanten Sicherheitsmängeln und unzureichender Ausrüstung. Viele Bergwerke produzieren weit über ihrer zulässigen Kapazität, um der starken Nachfrage nach Kohle durch den erheblich steigenden Energiebedarf in China nachzukommen. Häufig ist die behördliche Aufsicht durch Korruption und Vetternwirtschaft völlig unzureichend.

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