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Millioneninvestition bei Auto Gerster in Dornbirn

©VOL.AT/Steurer
Dornbirn. Im besten Fall noch heuer möchte der Kfz-Händler mit dem Aus- und Neubau des Hauptsitzes um etwa vier Millionen Euro beginnen. - Im Vorjahr stieg der Umsatz um mehr als ein Drittel.

Der Kfz-Händler Auto Gerster steht vor einer Millioneninvestition am Hauptsitz in Dornbirn. Wie der geschäftsführende Gesellschafter Christoph Gerster gegenüber der Wirtschaftspresseagentur.com erklärte, plane das Unternehmen einen “fast völligen” Neubau und damit einhergehend eine Erweiterung des Firmenstammsitzes in Dornbirn-Schwefel.

Um genügend Platz für den Ausbau zu haben, sei unter anderem auch der Pachtvertrag der auf dem Gerster-Areal eingemieteten Disk-Tankstelle zum Baubeginn hin gekündigt worden. Mit diesem rechnet Gerster im besten Fall noch im heurigen Jahr. Die Hauptarbeiten sollen dann binnen eines Jahres abgeschlossen sein. Bis zur Fertigstellung des Gesamtprojektes dürfte es zwei Jahre dauern, so Gerster.

Vier Millionen Euro an Investitionen

Gegenwärtig sei man mit der Planung der internen Abläufe in dem neuen Gebäude beschäftigt, sagte Gerster. Da das Unternehmen mehrere Kfz-Marken und den dazugehörenden Service samt Reparatur anbietet und auch dasLaKaZe (Lack- und Karosserie-Zentrum) an dem Standort führt, sei dieser Abschnitt der Planungen momentan wichtiger als die Außengestaltung der Fassade.

“Die verschiedenen Automarken sind hinsichtlich der Markentrennung sehr genau, da gibt es konkrete Vorgaben.” Fix sei, dass es neue Schauräume, eine neue Werkstatt samt Waschanlage, ein “Reifenhotel” sowie neue Büros geben werde. Dazu werde die Nutzfläche deutlich erhöht. Es sollen ein Tiefgeschoss und ein weiteres Obergeschoss dazukommen. Gerster rechnet gemäß ersten Schätzungen mit einem Investitionsvolumen von bis zu vier Millionen Euro.

Umsatzplus von 34 Prozent im Jahr 2015

Christoph Gerster begründet das Ausbauvorhaben mit der gegenwärtigen Entwicklung des Unternehmens. So sei der Umsatz im Vorjahr um etwa 34 Prozent auf 46,8 Millionen Euro angestiegen. Verantwortlich dafür seien die Markterweiterung für Ford in Vorarlberg, ein sich “sehr gut entwickelndes” Gewerbegeschäft mit Firmenkunden (Flotten etc.) sowie “neue, attraktive Modelle” bei allen drei von Gerster geführten Kfz-Marken.

Gerster verkauft und serviciert Neuwagen der Marken Opel, Ford und Suzuki und bietet zudem den Service für Chevrolet und Saab an. Dazu kommen der Gebrauchtwagenhandel mit diversen Automarken und das herstellerunabhängige Reparaturgeschäft. Im Vorjahr verkaufte Gerster im Neuwagengeschäft 1.180 Opel (VJ: 1.040), 340 Suzuki (VJ: 280) und 290 Ford (VJ: 80). Der Handel mit Gebrauchtwagen legte von 600 auf 750 verkaufte Fahrzeuge zu.

Mehr Mitarbeiter

Das Umsatzplus wurde begleitet von einer Steigerung des Personalstandes von vormals 130 auf jetzt 150 Mitarbeiter an allen Standorten. Mit der Ertragssituation 2015 zeigte sich Gerster zufrieden, sie sei auch im Vorjahr positiv gewesen. Allerdings habe der weitere Ausbau der Marke Ford viel Geld gekostet. Die Rede ist von bis zu 300.000 Euro für Werkzeuge, Standort-Adaptierungen und Personal. Gegenwärtig sei man in Vorarlberg mit der Marke Opel flächendeckend vertreten, bei Ford und Suzuki liege man bei etwa 90 Prozent. Mittlerweile sei man in der Lage, bei der Betreuung der verschiedenen Kfz-Marken viele Synergieeffekte in fast allen Bereichen zu heben, etwa bei Backoffice, Marketing und Werkstatt. “Dadurch sollen sich die Erträge in den kommenden Jahren weiter verbessern.”

Umsatz soll erstmals 50 Mio. Euro übersteigen

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Gerster erstmalig ein Überschreiten der 50-Millionen-Euro-Umsatzschwelle. Vor allem für die Marke Ford plane man eine deutliche Steigerung der Verkaufszahlen. Das Unternehmen unterhält gegenwärtig zwei Standorte in Dornbirn (Hauptsitz plus Schauraum von ehemals Ford Wehinger), einen in Koblach und einen in Bludenz.

Dazu kommt die 70-Prozent-Beteiligung am Opel-Händler Schwendinger & Kussian in Hard. Im Zuge dieser Beteiligung wurde der Gebrauchtwagenplatz in Bregenz-Rheinstraße im Frühjahr 2015 aufgelassen. Seit dem Sommer des Vorjahres gibt es mit dem Autohaus Scheidbach in Schlins einen neuen Opel-Partner.

Auto Gerster wird von den zwei Geschäftsführern Christoph Gerster und Alois Schwendinger geführt. Mitglieder der Geschäftsleitung sind darüber hinaus Sabine Gerster und Georg Kirchberger. Zudem gibt es an allen Standorten eigene Betriebsleiter. (wpa/gübi)

 

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