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Millionen Inder nach massiven Regenfällen eingeschlossen

Im Osten Indiens haben Zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen, nachdem ein Fluss wegen massiver Regenfälle über die Ufer getreten war.

Wie die Behörden im Bundesstaat Bihar am Donnerstag mitteilten, überflutete der Kosi große Teile des Staates, zwei Millionen Menschen waren von den Wassermassen eingeschlossen.

“Etwa 90.000 Opfer wurden aus den von der Flut betroffenen Dörfern in Sicherheit gebracht”, sagte der Katastrophenschutzsprecher Prataya Amrit. Mehr als 400 Boote seien requiriert worden, Hunderte weitere sollten dazukommen, um Menschen in Sicherheit zu bringen. Mindestens 46 Menschen starben in den Fluten.

Am Donnerstag trafen Premierminister Manmohan Singh, Innenminister Shivraj Patil und die Vorsitzende der regierenden Kongresspartei, Sonia Gandhi, in Bihar ein, um die Rettungsbemühungen zu überwachen. Der Fluss war in der vergangenen Woche nach heftigen Monsun-Regenfällen über die Ufer getreten. Er verläuft an der Grenze zu Nepal, wo Behördenangaben zufolge ebenfalls zahlreiche Deiche und Flutsperren weggespült wurden. In ganz Indien starben durch die Folgen des Monsunregens seit Juni rund 800 Menschen.

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