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Miller und Pärson als Gejagte

Er hat die große Kristallkugel noch nie gewonnen, aber der Gejagte ist er trotzdem: Bode Miller stemmt sich im Kampf um den Gesamtweltcup gegen die ÖSV-Übermacht. Anja Pärson peilt in Aspen das Technik-Triple an.

Dabei bedient er sich der stärksten ÖSV-Waffe – dem Atomic-Wunderski aus Altenmarkt. Mit dem Servicemann des zurückgetretenen Stephan Eberharter und teilweise auch dessen Material zählt Miller neben Titelverteidiger Hermann Maier und der zweiten großen ÖSV-Hoffnung Benjamin Raich zu den Topfavoriten auf den Gesamtsieg, zumal in den vergangenen neun Jahren stets ein Atomic-Pilot die große Kugel gewann. „Ohne meine vielen Ausfälle hätte ich schon in den vergangenen drei Jahren den Weltcup gewinnen können”, weiß der Sölden-Sieger, dass er bereits mehrere Chancen auf den Gesamttriumph ausgelassen hat. Vor allem in den Speed-Disziplinen hatte der „Bruchpilot” stets viele Punkte liegen gelassen. Doch das soll sich ab dieser Saison ändern. Miller sieht nicht nur Maier und Raich als seine Hauptkonkurrenten im Kampf um die große Kugel. „Vergesst Kjetil-Andre Aamodt und Lasse Kjus nicht”, weiß der 27-Jährige um die Stärke der beiden Routiniers.

Was Atomic bei den Herren, ist Salomon bei den Damen. Der französische Produzent hat mit der nach zahlreichen Operationen wieder fitten dreifachen Olympiasiegerin Janica Kostelic sowie Anja Pärson jene beiden Läuferinnen unter Vertrag, die drei der vergangenen vier Gesamtsiege holten. Und alles andere als der nächste Triumph von „Schwedenbombe” Pärson wäre eine Riesensensation. Da die Skandinavierin im Sommer erstmals auch ernsthaft Abfahrt trainiert hat, scheint die 23-jährige Sölden-Siegerin sogar noch stärker zu sein als im vergangenen Winter. In den technischen Disziplinen gilt das Kraftpaket aus Tärnaby weiterhin als praktisch unantastbar.

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