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Middlesbrough setzt sich durch

Der FC Schalke 04, FC Sevilla, Steaua Bukarest und Middlesbrough (ohne den verletzten Emanuel Pogatetz) sind am Donnerstag ins Semifinale des Fußball-UEFA-Cups eingezogen.

Während die Engländer gegen FC Basel und die Rumänen gegen ihren Bukarester Stadtrivalen Rapid nur nach äußerst knappen Duellen den Aufstieg schafften, gerieten die Schalker gegen Lewski Sofia und Sevilla gegen Zenit St. Petersburg nie richtig in Gefahr, nach ihren klaren Hinspiel-Siegen noch zu scheitern. Die Semifinal-Paarungen lauten Schalke – Sevilla und Steaua – Middlesbrough, gespielt wird am 20. und 27. April. Das Finale steigt am 10. Mai in Eindhoven.

Schalke nahm die Hürde Lewski Sofia trotz enttäuschender Leistung praktisch ungefährdet. Der deutsche Bundesliga-Vierte kam zwar gegen die Bulgaren nur zu einem 1:1, löste aber dank des 3:1-Erfolgs im Hinspiel das Semifinal-Ticket. Für den letzten verbliebenen deutsche Klub in einem internationalen Bewerb, hatte Lincoln (58.) die Führung der Gäste durch Angelow (24.) ausgeglichen.

Weit mehr Rasse und Klasse hatte das Spiel in Middlesbrough zu bieten. Nach dem 2:0 für Basel aus dem Hinspiel sahen die Schweizer schon wie der Aufsteiger aus, als sie in der 23. Minute durch Eduardo in Führung gingen. Die Engländer steckten aber nicht auf und schafften dank der Treffer von Viduka (33., 56.), Hasselbaink (78.) und Maccarone (90.) noch das kleine “Wunder vom Riverside Stadium”. Die Basler mussten rund 20 Minuten mit zehn Mann (Gelb-Rot gegen Majstorovic) auskommen.

Viel Aufregung gab es beim Bukarester Derby Steaua – Rapid schon im Vorfeld, durch Ausschreitungen. Im Spiel hatte Rekordmeister Steaua nach dem Auswärts-1:1 aus dem Hinspiel über weite Strecken leichte Vorteile, aber kurz vor dem Ende auch Glück, als Goalie Carlos an einer Flanke vorbeisegelte, aber Dica den Ball nicht im Tor unterbrachte.

Nach dem 4:1-Heimsieg erreichte Sevilla mit dem 1:1 im Rückspiel auf einem Kartoffelacker in St. Petersburg dank dem herausragenden Torhüter Palop problemlos das Halbfinale. Im Schneeregen wurde es in der zweiten Hälfte hitzig. Zuerst brachte Hyun die Russen in Front (51.), dann glich der eingewechselte Kepa nach einem Konter aus (63.), flog eine Minute später wegen einer Tätlichkeit vom Platz und erhielt Gesellschaft durch den Kroaten Krizanac, der gegen Sevillas Maresca ein rüdes Foul beging. Dass die anstürmenden Russen, nicht verloren, hatten sie ihrem Torhüter Malafejew zu verdanken, der einen Elfmeter von Daniel Alves abwehrte.

Link zum Thema:
UEFA.com
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