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Michael Jackson: Murray will sich doch nicht stellen

©AP
Im Fall um den Tod von Superstar Michael Jackson wird nicht mehr erwartet, dass sich dessen ehemaliger Leibarzt Dr. Conrad Murray freiwillig der Polizei ausliefert.
Latoya über Dr. Conrad Murray
Trauer um Michael Jackson

Kalte Füße: Dr. Conrad Murray, dem der Tod von Megastar Michael Jackson (50) zur Last gelegt wird, wird sich scheinbar nun doch nicht der Polizei stellen.

Der King of Pop starb am 25. Juni 2009 an einer Medikamentenvergiftung, darunter das strake Narkotikum Propofol. In der Original-Sterbeurkunde stand, Jackson sei an einer “akuten Propofol-Vergiftung” gestorben. Vor einigen Tagen fügte die zuständige Gerichtsmedizin den Anhang “durch eine weitere intravenöse Injektion” hinzu. Als Todesursache wird nun “Totschlag” aufgeführt.

Letzte Woche wurde berichtet, Murray stünde unmittelbar vor einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Angeblich hätte er heute, 5. Februar, angeklagt werden sollen. Nach Berichten über Meinungsverschiedenheiten zwischen der örtlichen Polizei von Los Angeles (LAPD) und der Staatsanwaltschaft (DA) soll das nun doch nicht der Fall sein.

“Entgegen der Berichte wird Conrad Murray sich am Freitag doch nicht der Polizei stellen und es wird keine Anklage erhoben”, hieß es heute aus Insider-Kreisen. Das LAPD soll unzufrieden damit sein, nicht genügend Informationen im Fall Murray erhalten zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte im Vorfeld mit Murrays Anwälten zusammen gearbeitet, damit deren Mandant sich bei Anklage freiwillig hätte stellen können.

Angeblich soll der Plan vorgesehen haben, dass Murrays Anwälte ihn ins Büro des Sheriffs bringen, wo er verwahrt und dann zum Gericht gebracht werden sollte ohne Fesseln oder Handschellen zu tragen. “Wir wurden darüber informiert, dass das LAPD so vehement gegen den Plan war, dass das DA letztendlich eingeknickt ist”, berichtete die Gossip-Website “TMZ” dazu. Die Polizei wollte unter keinen Umständen auf Handschellen oder ähnliches verzichten, ergänzte der Onlinedienst.

Murrays Sprecher wollten den Vorfall nicht kommentieren und bestehen auf die getroffene Einigung. “Wir hatten eine Vereinbarung mit Staatsanwalt David Walgren und werden an dieser festhalten”, erklärte Miranda Sevcik. “Wir planen, Murray morgen auszuliefern und wohnen der Anklageverlesung um 13.30 Uhr bei. Wenn sie ihre Meinung geändert haben, ist das deren Problem.”

Jackson verstarb, nachdem Murray ihm eine Dosis Propofol verabreicht hatte – normalerweise ein Mittel, dass Patienten vor Operationen verabreicht wird, um sie schlafen zu lassen. Murray betont beständig, er habe nicht unrecht gehandelt und die Medikamente können Jackson nicht das Leben gekostet haben. Das Verabreichen von Propofol an sich ist nicht illegal, also müssen die Ankläger beweisen, dass Murray gegen die normalen Vorgehensweisen verstoßen hat.

Berichten zufolge wollen die Ankläger eher eine kriminelle Beschwerde gegen Murray anstreben, als den Mediziner vor das Oberste Gericht zu bringen. Das würde bedeuten, dass die Verhandlung in einer öffentlichen Sitzung abgehalten werden würde, in der ein Richter sich die Beweislage anhört und dann entscheidet, ob Murray wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht muss.

Am gestrige Donnerstag, 4. Februar, wurde Murray dabei gesehen, wie er Jacksons Grab auf dem Forest Lawn Memorial Friedhof besuchte. “E! online” zitierte einen Augenzeugen, der Murray dabei gesehen haben will, wie er “seinem ehemaligen Patienten Respekt zollen wollte”.

Der Jackson-Clan soll indes nicht erfreut sein über die Fortschritte der Staatsanwaltschaft. Im Gegenteil empfinden die Verwandten des King of Pop die Anzeige als “milde Strafe”, wie ihr Anwalt Brian Oxman bekannt gab. Fahrlässige Tötung wird in den USA mit höchstens vier Jahren Haft bestraft. Die Jacksons hatten angeblich gehofft, Murray wegen Mordes mit bedingtem Vorsatz vor Gericht zu sehen.

Jacksons Bruder Jermaine äußerte sich gegenüber “ET Online” wie folgt zu den Ereignissen: “Ich bin nicht froh darüber, dass es so lange gedauert hat, bis ‘Irgendwer’ angeklagt wird, aber ich auf jeden Fall dankbar, dass die Zeit endlich gekommen ist. Es ist eine schmerzhafte und schwierige Zeit für die Familie.”

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