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Meusburger hat es sich verdient

Gold im Super-G, Silber im Riesentorlauf, Silber in der Superkombination und Silber im Teambewerb: Der Egger Robert Meusburger verdiente sich den Titel "Behindertensportler des Jahres 2009" wie kein anderer.

Mit dieser erfolgreichen WM wollte Meusburger seine aktive Karriere eigentlich beenden. In elf Jahren sammelte der 38-Jährige zehn Medaillen bei Weltmeisterschaften und Paralympics, darunter Slalomgold in Turin 2006. Nach seiner großartigen Vorstellung im Februar dieses Jahres in Korea, plante er noch einmal um, die Paralympics 2010 in Vancouver werden der letzte große Auftritt des Bregenzerwälders sein. Ermutigt zu diesem Entschluss haben ihn Frau Cornelia und seine beiden Töchter, die seit gestern Abend einen Grund mehr haben, auf ihren Vater stolz zu sein. Nach der 1991 durch einen Motorradunfall verursachten Unterschenkelamputation begann seine internationale Schikarriere 1996 bei der WM in Lech mit einem fünften Platz in der Abfahrt. 1998 bei den Paralympics in Nagano folgte die erste Bronzene in der Abfahrt. Das Phänomen und die Vielseitigkeit des Eggers beweisen die weiteren Großereignisse. Bis zum Höhepunkt in Korea holte Meusburger bei jedem Großereignis eine Medaille, verteilt auf alle Disziplinen. Meusburger zählt mit seinen neun Medaillen bei Weltmeisterschaften und Paralympics mittlerweile auch zu den erfolgreichsten Vorarlberger Behindertensportlern. In einer Bestenliste rangiert der Egger auf Rang sieben – bei den Paralmypics 2010 kann sich “Röbl” allerdings noch um einige Plätze verbessern.

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