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Meusburger gegen Frankreich fix

Yvonne Meusburger und Sybille Bammer haben ihren Platz im Fed-Cup-Team für das Erstrundentreffen der Weltgruppe I mit Frankreich am 23./24. April fix in der Tasche. Auch Tamira Paszek könnte zum Einsatz kommen.

Für die beiden restlichen Plätze gibt es laut ÖTV-Kapitän Alfred Tesar nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Barbara Schwartz vier Kandidatinnen: In der engeren Wahl stehen Daniela Kix (361), Daniela und Sandra Klemenschits (WTA-Ränge 167 bzw. 163 im Doppel) und die erst 14- jährige Tamira Paszek. Tesar macht kein Hehl daraus, dass er daran denkt, dem Supertalent Paszek gegen das französische Tennis-Starensemble mit Amelie Mauresmo (WTA-Rang 2), Nathalie Dechy (15), Tatiana Golovin (25) und Mary Pierce (27) zum Fed-Cup-Debüt zu verhelfen: “Tamira Paszek hat mit ihrem Sieg bei der Orange Bowl 2004 und mit dem Einzug ins Viertelfinale des Juniorenbewerbs der Australian Open ihre Qualitäten nachdrücklich unter Beweis gestellt.” Ende März erreichte die Vorarlbergerin bei ihrem ersten Antreten auf der Damentour, einem mit 10.000 Dollar dotierten Turnier in Athen, aus der Qualifikation kommend sensationell das Halbfinale. “Wenn ich Paszek in den Kader berufe, nehme ich als vierte Spielerin Daniela Kix dazu. Die Klemenschits-Zwillinge sind Doppel-Spezialistinnen. Da macht es nur Sinn, beide einzuberufen oder keine. Die endgültige Entscheidung fällt am 13. April”, legte sich Tesar fest.

Der ÖTV-Kapitän spricht vor dem Duell mit dem zweifachen Fed-Cup- Sieger (1997, 2003), bei dem erstmals der frühere Weltklassespieler Georges Goven als “non-playing-captain” auftritt, von der schwierigsten Aufgabe in seiner bisherigen Karriere als heimischer Kapitän. “Aber ich erwarte mir dennoch, dass wir in Pörtschach mit der Unterstützung des Publikums Teilerfolge feiern können.”

Meusburger hat zuletzt das Challengerturnier im mexikanischen San Luis Potosi gewonnen und zudem in Poza Rica das Halbfinale erreicht. Tesar: “Dass Meusburger phasenweise mit der Weltklasse mithalten kann, hat sie im Vorjahr mit ihrem Satzgewinn im Fed-Cup-Halbfinale gegen die Russin Anastasia Myskina bewiesen. Gegen Frankreich wird es ebenfalls darum gehen, die Partien möglichst lange offen zu halten.”

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