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Metaller-KV: Auch in 4. Verhandlungsrunde keine Einigung

Keine Einigung bei den Metallern - im Bild: Chefverhandler der Gewerkschaft Reinhold Binder
Keine Einigung bei den Metallern - im Bild: Chefverhandler der Gewerkschaft Reinhold Binder ©APA
Bei den Verhandlungen für den Kollektivvertrag (KV) 2024 der Metalltechnischen Industrie hat es auch in der 4. Gesprächsrunde keine Einigung gegeben.

Nach achtstündigen Gesprächen in der Wirtschaftskammer in Wien stehen nun die Zeichen auf Streik. Die Vertreter von Gewerkschaften und Arbeitgeber werden in Kürze vor die Medien treten.

Warnstreiks

Aus Verhandlungskreisen war zu hören, dass es nun - wie angedroht - zu Warnstreiks stundenweise von Montag bis Mittwoch kommender Woche kommen werde. Von Seiten der Arbeitgeber hieß es nach dem Scheitern der 4. Runde, dass die Gewerkschaften einen Abschluss heute Nacht verhindert hätten. Das Angebot der Arbeitgeber sei zuletzt bei 10 Prozent plus 1.500 Euro Einmalzahlung über einen Zeitraum von 24 Monaten gelegen. Man bedauere den Abbruch der Gespräche.

Als Alternative dazu sei eine durchschnittliche Lohn- und Gehaltserhöhung von 8,42 Prozent angeboten worden. Diese bestehe aus einer Erhöhung der Entgelte um 2,5 Prozent zuzüglich einem monatlichen Fixbetrag von 100 Euro. Dazu käme eine Einmalzahlung von 1.050 Euro, so die Arbeitgeber vom Fachverband der Metalltechnischen Industrie (FMTI).

Der nächste Verhandlungstermin ist voraussichtlich der 9. November.

(APA)

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