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Merkel rechnet nicht mit Ahmadinejad

Angela Merkel rechnet während der Fußball-WM nicht mit einem Besuch des iranischen Staatspräsidenten Mahmoud Ahmadinejad. Dieser besucht WM nur bei Achtelfinaleinzug Irans.

Dies sagte sie der „Bild am Sonntag“. Zu den Gründen machte Merkel keine Angaben: „Das ist nicht mein Thema.“ Wichtig sei vielmehr, dass „wir jede Fußballmannschaft freundlich begrüßen – auch die iranische“.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes schickt die Regierung in Teheran den iranischen Vizepräsidenten und Sportbeauftragten, Mohammed Aliabadi, zur WM in die Bundesrepublik Deutschland. Mitnichten könne damit aber etwas über Ahmadinejad gesagt werden, sagte eine Ministeriumssprecherin.


Ahmadinejad besucht WM nur bei Achtelfinaleinzug Irans

Irans Präsident Mahmud Ahmadinejad hat seinen Besuch bei der Fußball-WM angekündigt, falls die iranische Nationalmannschaft erstmals die Vorrunde übersteht. Das erklärte das umstrittene Staatsoberhaupt am Samstag bei einem Empfang für Spieler und Betreuer in Teheran, bei dem ihn ein Trikot mit der Nummer 24 und seinem Namen überreicht wurde. Ahmadinejad hat wegen seiner Atompolitik und antisemitischer Äußerungen weltweit für Aufsehen und Besorgnis gesorgt.

Die iranische Nationalmannschaft bezieht am Sonntag ihr WM-Quartier in Friedrichshafen am Bodensee. Bei seiner dritten WM-Teilnahme nach Argentinien 1978 und Frankreich 1998 trifft der Iran auf Mexiko, Portugal und Angola. Um erstmals das Achtelfinale zu erreichen, muss die Mannschaft des kroatischen Trainers Branko Ivankovic einen der ersten beiden Plätze in der Gruppe D belegen.

Zuvor hatte der iranische Fußballverband (FFI) seine Einladung an Ahmadinedschad erneuert. „Der Präsident sagte, er komme, falls er die Staatsangelegenheiten rechtzeitig geregelt und Zeit habe“, betonte FFI-Chef Mohammad Dadkan am Samstag bei einem Empfang des deutschen Botschafters in Teheran.

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