Mehrheit fühlt sich nicht diskriminiert

Muslime in Europa machen sich größere Sorgen über ihre wirtschaftliche Lage als über mögliche Diskriminierungen. meisten zeigten sich zufrieden mit dem Land, in dem sie leben.

Eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des US-Forschungszentrums Pew ergab, dass die große Mehrheit der Muslime in vier europäischen Ländern in den vergangenen zwei Jahren keine Diskriminierungen zu beklagen hatte. Die meisten zeigten sich zufrieden mit dem Land, in dem sie leben. Viele fürchteten aber um die Zukunft der Muslime in Europa.

Diese Angst war laut den Erhebungen besonders groß in Großbritannien und Frankreich. In Deutschland und Spanien war sie ein wenig geringer. Die größten Sorgen machen sich die Muslime in allen vier untersuchten Ländern über die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Kurz danach folgte die Angst vor islamischem Extremismus.

Die Pew-Umfrage ergab, dass 37 Prozent der Muslime schon Diskriminierungen erlebt haben. In Großbritannien waren es 28 Prozent.

Für ein wachsendes Misstrauen gegenüber Muslimen in Europa gab es keine Hinweise. Außer in Deutschland begrüßte eine Mehrheit der befragten Europäer die Anwesenheit der Muslime im Land und ihre Suche nach Arbeitsplätzen. Allerdings bezweifelten die Europäer in der Mehrheit, dass die muslimischen Immigranten die örtlichen Gepflogenheiten übernehmen wollten. Die Mehrheit der Muslime erklärte, sie betrachteten sich zuerst als Muslime und erst danach als Bürger des Landes, in dem sie leben.

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