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Mehrere Klubs gefährdet

Der Präsident des italienischen Fußballverbands Carraro schlägt wegen der schweren Verschuldung der Klubs erneut Alarm. "Der italienische Fußball gibt mehr aus, als er verdient."

“Allein im vergangenen Jahr waren 700 Millionen Euro notwendig, um die Schulden der Klubs einzudämmen. Wir werden mindestens drei Jahre lang den Gürtel enger schnallen müssen. Es ist eine an Blut und Tränen reiche Zeit”, sagte Franco Carraro. Der Präsident schloss nicht aus, dass weitere Serie A- und B-Klubs unter dem Schuldenberg zusammenbrechen könnten, wie es dem Erstligisten AC Fiorentina geschehen war. Ein Gericht in Florenz hatte den Verein, der im Sommer die Lizenz nicht erhalten hatte, im September als bankrott erklärt. Der Nachfolgeklub Florentia Viola spielt in der vierten Liga.

In der vergangenen Saison haben die Gehälter der Spieler 85 Prozent der Umsätze der italienischen Serie A-Klubs verschlungen, zehn Prozent mehr als in der Saison 2000-2001. Dabei wuchsen die Umsätze der Erst- und Zweitligisten im Durchschnitt um nur vier Prozent, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung “Sole 24 Ore” am Dienstag.

Die 18 Erstligisten und 20 Zweitligisten meldeten in der vergangenen Saison einen Schuldenberg von 485 Millionen Euro, 162 Millionen Euro mehr als in der vorangegangenen Saison. Trotz der Bemühungen, die Gehälter der Spieler zu reduzieren, sei kaum Besserung in der Finanzlage der Klubs zu sehen. Bis Ende der Saison 2002-2003 werden nur knapp 16,2 Prozent der Verträge von Serie A-Spielern ablaufen. Ohne die Zustimmung der Kicker ist es kaum möglich, die Gehälter zu kürzen.

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