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Mehr Tiefs als Hochs

Mit einer unglücklichen 1:2-Niederlage im vierten Spiel gegen Dornbirn beendete der EHC Bregenzerwald die Nationalligasaison, deren Resümee durchwachsen ausfällt.

„Unser Minimalziel mit Platz fünf oder sechs nach dem Grunddurchgang haben wir nicht erreicht. Deshalb können wir auch nicht von einer gelungenen Saison sprechen, obwohl unsere jungen Eigenbauspieler wenigstens ein Lichtblick waren,“ resümieren sowohl Obmann Guntram Schedler als auch Coach Greg Lindqvist. So kam es im Viertelfinale wie es kommen musste, als Achtplatzierter und Letzter hatte man den Tabellenführer aus Dornbirn zum Gegner und schied trotz teils vorbildlichem Kampf nach einem Sieg und drei Niederlagen aus.

Diesen Kampfgeist ließen die Spieler in der zweiten Hälfte des Grunddurchgangs leider oftmals vermissen. Als Viertplatzierter bei Halbzeit durfte man sich schließlich mehr erwarten. Vor allem die Auswärtsschwäche war eklatant. Nur einen Sieg konnten Sticha & Co. in der Fremde einfahren.

Schon in den nächsten Tagen will Obmann Guntram Schedler die Weichen für die Zukunft stellen. Ob Trainer Lindqvist den EHC in der kommenden Saison wieder betreut, ist mehr als fraglich, der Übungsleiter aus Schweden steht nämlich auch bei anderen Vereinen hoch im Kurs. Ebenfalls schwer dürfte es werden, Arris Tsilichristos, einen der besten Verteidiger der Liga, zu halten. Auf den Obmann wartet mit Sicherheit Knochenarbeit, gilt es ja auch noch das von ihm geplante Projekt „Eishalle im Bregenzerwald“ voranzutreiben.

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