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Mehr Energiesicherheit für Vorarlberg

Mehr Energiesicherheit für Vorarlberg
Mehr Energiesicherheit für Vorarlberg
Meiningen. Der Einbau des neuen 300 MVA Transformators in das UW Meiningen steigert die Versorgungssicherheit Vorarlbergs.
Umspannwerk

„Schon jetzt ist die Versorgungszuverlässigkeit mit einer durchschnittlichen „Stromversorgungsunterbrechung“ von nur 10,2 Minuten pro Kunde und Jahr europaweit einzigartig“, erklärt DI Josef Böhler, Leiter der von den VKW. Die Vorarlberger Kraftwerke investieren dafür im UW Meiningen 9,2 Millionen Euro für die Sicherheit der Stromversorgung von ganz Vorarlberg. Die Einbindung des neuen Regeltransformators mit einer Leistung von 300MVA (ca. 400.000 PS) und einem Gesamtgewicht von knapp 400 Tonnen inklusive allem Zubehör ist der Abschluss eines Ausbauprojektes im Umspannwerk Meiningen.

Um die steigenden Anforderungen des Stromverbrauches bewältigen zu können, ist eine ständige Anpassung der bestehenden Anlagen und Leitungen notwendig. So wurden seit 2007 zur Verbesserung der Schaltungsmöglichkeiten im UW Meiningen die 110-kV-und 220-kV-Schaltanlagen jeweils durch eine zweite Sammelschiene erweitert. Das UW Meiningen ist neben UW Dornbirn-Werben und Bürs eines der drei Umspannwerke, von denen das Stromversorgungsnetz in Vorarlberg gespeist wird.

Vom 220/110-kV-Einspeisepunkt UW Meiningen wird im Normalbetrieb der südliche Bereich Vorarlbergs vom Vorderland über den Raum Feldkirch der Walgau bis Bludenz versorgt. Im Bedarfsfall kann auch Strom bis zum Nordnetz, das den Raum Dornbirn, Rheindelta, Bregenz, Bregenzerwald und Laiblachtal bis zum Allgäu umfasst, transportiert werden. Das UW Meiningen ist über 220-kV-Leitungen mit dem UW Dornbirn-Werben, der Umspannanlage Bürs und dem Walgauwerk sowie über zwei 220-kV-Leitungen mit dem Übertragungsnetz der Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) verbunden.

Manfred Bauer

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