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Mehr Energie durch Staumauererhöhung?

Nachdem in der Schweiz der Atomenergieausstieg geprüft wird, wurde die Idee laut, die vorhandenen Mauern der Stauseen zu erhöhen. Über die Möglichkeiten in Vorarlberg sprach VOL mit Diplomingenieur Dr. Ernst Pürer, Vorarlberger Illwerke AG, und Umweltanwältin Katharina Lins.
Partenen: Silvretta Stausee wurde entleert
Silvrettasee wurde entleert

Grundsätzlich eine gute Idee hatten schweizer Experten mit dem Vorschlag einfach die Mauern der Stauseen zur Energiesteigerung zu erhöhen. „Grundsätzlich wäre dies in Vorarlberg bei dem Kopsspeicher und Silvrettastausee möglich“, meint Diplomingenieur Dr. Ernst Pürer von der Vorarlberger Illwerke AG. Die Mauern könnten um 10 Meter erhöht werden, was zu einer Steigerung um 10 Millionen Kubikmeter pro Stausee führen würde. Möglich wäre auch eine Verlagerung der Sommermonate in die Wintermonate. Jedoch müsse man sich vor Augen halten, dass es dadurch jedoch nicht mehr Wasser in den Stauseen geben werde und das Vorhaben ein erheblicher technischer Aufwand wäre.

Naturschutzanwältin Katharina Lins sieht das Vorhaben positiv: „Es ist schließlich besser bereits vorhandene Kapazitäten auszubauen, als neue Kraftwerke zu errichten.“ Damit einhergehen könnte eine Optimierung der Anlagen, um mehr Energie gewinnen zu können.

Partenen: Silvretta Stausee wurde entleert

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