Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Mehr als 420 Verletzte

Bei mehreren schweren Erdbeben sind am Samstag im Nord-osten Japans mehr als 420 Menschen verletzt worden. 27 davon erlitten nach Angaben der Behörden schwere Verletzungen.

Die größte Erschütterung mit der Stärke 6,2 auf der Richterskala löste einzelne Erdrutsche aus und beschädigte mehr als 90 Häuser. In rund 100.000 Häusern fiel zeitweise der Strom aus.

Noch Stunden später wurden in der betroffenen Provinz Miyagi Hunderte Nachbeben registriert, eines davon erreichte die Stärke 5,4 auf der Richterskala. Unterdessen begannen Soldaten in besonders betroffenen Gebieten mit den Aufräumarbeiten. Die Japaner werden jedes Jahr von Erdbeben heimgesucht, die jedoch meist ohne größere Folgen verlaufen.

„Es regnet fürchterlich durchs Dach“, schilderte die 70-jährige Satsuki Iwasa. Durch die Erschütterungen waren die Dachziegel von ihrem Haus gefallen. „Auch die Schränke sind umgestürzt“, klagte die Japanerin. Bei ihrem Landsmann Shoichi Saito sieht es zu Hause nicht anders aus. „Es ist das reinste Durcheinander“, erzählte der 75-Jährige. In der neben Yamoto und Naruse mit am schwersten betroffenen Stadt Nango wurde ein Friedhof verwüstet. In Kanan löste sich ein Erdrutsch. Zwei Verschüttete konnten gerettet werden. Die Bewohner in den betroffenen Gebieten wurden wegen andauernder Regenfälle vor weiteren Schlammlawinen gewarnt.

Rundfunkberichten zufolge suchten einige Bewohner Schutz in öffentlichen Gebäuden wie Schulen. Örtliche Radiosender meldeten, dass stellenweise vorübergehend die Trinkwasserversorgung beeinträchtigt gewesen sei. Schiffe und Fahrzeuge versorgten die Bewohner mit Wasser. Eine Warnung vor Flutwellen gab es jedoch nicht. Es gab auch keine Berichte über Vermisste. In Atomkraftwerken der Region wurden nach Angaben der Betreiberunternehmen keine Unregelmäßigkeiten festgestellt. Der Bahn- und Autoverkehr kam dagegen stellenweise zum Erliegen. Eine Bahn mit vier Waggons entgleiste, doch wurde niemand der zehn Passagiere verletzt.

Einzelne Straßen wiesen Risse auf. Das Zentrum des stärkeren Bebens wurde rund 12 Kilometer unter dem Meeresboden im Norden Miyagis vermutet. Bereits kurz nach Mitternacht war die Region von einem Beben der Stärke 5,5 auf der Richterskala erschüttert worden.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Mehr als 420 Verletzte
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.