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Mehr als 40 Aufständische in Pakistan getötet

Bei den jüngsten Gefechten im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind nach Angaben der Armee neuerlich mindestens 42 Taliban-Kämpfer und ein Soldat getötet worden. Die Streitkräfte teilten am Dienstag mit, bei der Offensive in Süd-Waziristan würden die Soldaten weiter vorstoßen. Truppen hätten einen Stützpunkt zurückerobert und würden die Taliban-Hochburg Nawaz Kot belagern.

Nach Angaben der Armee sind seit Beginn der Offensive vor eineinhalb Wochen etwa 240 Aufständische und 30 Soldaten getötet worden. Im Gegenzug haben die Taliban ihre Anschläge im Land verschärft, die alleine im Oktober mehr als 200 Menschen das Leben kosteten.

Die Vereinten Nationen teilten unterdessen mit, mindestens 250.000 Menschen seien bisher vor den Gefechten in Süd-Waziristan geflohen. Zwischen 50.000 bis 80.000 Zivilisten harrten weiter im Kampfgebiet aus. Gefechte erschwerten den Zugang von Hilfsorganisationen.

Die Polizei teilte mit, in Islamabad sei am Dienstag erneut ein Brigadegeneral zum Ziel eines Anschlags geworden. Der Offizier sei unverletzt geblieben, als ein Unbekannter den Armeewagen beschoss. Am vergangenen Donnerstag waren ein Brigadegeneral und sein Fahrer in der Hauptstadt bei einem Attentat getötet worden.

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