Mehr als 200 Bootsflüchtlinge auf Kanaren an Land gegangen

Auf der Kanareninsel Gran Canaria sind am Dienstag mehr als 200 Bootsflüchtlinge an Land gegangen. In den Urlaubsorten Puerto Mogan und Puerto Rico im Süden der spanischen Ferieninsel seien am frühen Morgen zwei Boote mit insgesamt 138 Flüchtlingen an Bord angekommen, teilte das Rote Kreuz mit.

Weitere 70 Flüchtlinge erreichten demnach am Abend den Strand von Maspalomas. Von der Flucht auf die vor Afrikas Nordwestküste gelegenen kanarischen Inseln erhoffen sich viele Menschen aus Afrika ein besseres Leben im reichen Europa.

Nach dem Rekordjahr 2006 mit mehr als 31.000 Flüchtlingen auf den Kanaren war ihre Zahl im vergangenen Jahr um 60 Prozent zurückgegangen. Grund dafür sind vermehrte Kontrollen der spanischen Küstenwache und neue Rückführungsabkommen mit afrikanischen Staaten. Bei der gefährlichen Flucht auf dem Meerweg kommen immer wieder Flüchtlinge ums Leben. Zur Zahl der Opfer gibt es keine genauen Angaben.

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