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Medaillen als ÖSV-Ziel bei Skiflug-WM in Harrachov

Schlierenzauer hat in Harrachov einiges vor
Schlierenzauer hat in Harrachov einiges vor
Der "Teufelsberg" hat seinen Schrecken verloren. Flogen die Skispringer früher mit einem Luftstand von mehr als zehn Metern vom Riesenbakken in Harrachov, so präsentiert sich die Skiflugschanze nach einem Umbau in den 90er-Jahren bei den Titelkämpfen ab Freitag mit modernem Profil. Gregor Schlierenzauer führt das junge ÖSV-Team an - Cheftrainer Alexander Pointner nennt zwei Medaillen als Ziel.


Harrachov ist zum vierten Mal Schauplatz von Skiflug-Weltmeisterschaften, die bisher einzige ÖSV-Medaille in Tschechien hat 1992 Andreas Goldberger als Zweiter geholt. Er hatte sich im später abgebrochenen dritten Durchgang einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Der damalige Gewinner Noriaki Kasai (Japan) zählt 22 Jahre später neuerlich zum Favoritenkreis. Medaillenanwärter sind angesichts der jüngsten Weltcup-Ergebnisse auch Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch (POL), Severin Freund (GER), Anders Bardal (NOR) und Titelverteidiger Robert Kranjec (SLO).

Pointner zählt freilich auch seine Athleten dazu, die auf den vierten Team-Titel in Folge losgehen. “Es ist starke Konkurrenz da, das macht unseren Sport auch so spannend”, sagte der Coach. Schlierenzauer habe sein Paket für das Skifliegen beisammen, meinte Pointner. “Ich bin sehr optimistisch, so wie er jetzt in Skandinavien agiert hat, mit wesentlich mehr Ruhe, kann er ganz vorne sein.”

Schlierenzauer hatte bei seinem Skiflug-WM-Debüt 2008 in Oberstdorf auf Anhieb den Titel erobert – als vierter Österreicher nach Armin Kogler (1979), Andreas Felder (1986) und Andreas Goldberger (1996). Der 24-Jährige holte sich am Sonntag in Oslo nach eigenen Worten das erhoffte Erfolgserlebnis und reiste mit viel Selbstvertrauen nach Harrachov. “Es geht um die WM-Medaillen, aber in erster Konsequenz geht es mir um den Genuss. Es gibt nichts Göttlicheres als Skifliegen, wenn du spürst, dass die Post abgeht, schießt das Adrenalin nur so ein”, so der Stubaier auf seiner Website.

Schlierenzauer ist mit Einzel- und dreimal Teamgold sowie 14 Weltcupsiegen der weitaus erfolgreichste Skiflieger der Weltcup-Geschichte. Martin Koch hat Einzel-Silber (2008) und -Bronze (2012) sowie drei Team-Titel – er fuhr aber als Joker in den WM-Ort. Nach mäßigen Saisonleistungen müsste er im Training am Donnerstag herausstechen, um am vorletzten Wochenende seiner Karriere einen der Youngsters Michael Hayböck, Stefan Kraft und Thomas Diethart zu verdrängen. Beim Weltcup-Finale in Planica wird sich der 32-jährige Team-Olympiasieger von 2006 endgültig verabschieden – ob als Mitglied des Weltcupteams, das wird sich nach der WM zeigen.

Das Trio der ÖSV-Aufsteiger der Saison hat in Harrachov viel vor. Tourneesieger Diethart gibt sein Debüt auf einer der fünf größten Schanzen. Pointner sieht großes Potenzial bei dem 22-Jährigen. “Mit seinen Qualitäten hat er das Zeug, sich zu einem richtig guten Skiflieger zu entwickeln”, erklärte der Coach. Er hält auch Kraft, dessen Bestmarke bei 208 m steht, für einen kommenden Spezialisten. “Je größer die Schanze ist, desto mehr glaube ich, dass es ihm entgegenkommt.” Und Hayböck sei noch nie in der aktuellen Verfassung und mit so großem Selbstvertrauen skigeflogen. “Wir haben Möglichkeiten, Medaillen zu holen. Ich bin keiner, der tiefstapelt”, betonte Pointner.

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