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"Medaille macht mich stolz"

Bronze für Ländle-Skifahrer Björn Sieber bei der Junioren-Ski-Weltmeisterschaft in Formigal (ESP) im Super-G.

Björn Sieber war überglücklich. “Die Medaille macht mich stolz. Es hat heute alles gepasst, ich bin total zufrieden.” Der ÖSV-Nachwuchskaderläufer aus Schwarzenberg holte sich bei der Junioren-Ski-WM in Formigal (Spanien) die Bronzemedaille im Super-G. Der 18-Jährige musste sich in 1:21,18 nur dem Deutschen Andreas Sander (1:21,02) und seinem Kärntner ÖSV-Kollegen Mat­thias Mayer (1:21,14) geschlagen geben und sorgte für das erste Vorarlberger Edelmetall bei den Nachwuchs-Titelkämpfen.

Bronze mit Verspätung

Bis Sieber sein Medaillen-Glück bestätigt bekam dauerte es aber etwas. “Ich wusste lange nicht, was meine Fahrt wert ist.” In der Nacht hatte es geregnet, der Zielraum war plötzlich ohne Schnee – und so musste der Super-G nach oben verlegt werden. “Im Ziel war kein Lautsprecher, man hatte keine Informationen über die Platzierung”, erzählt Sieber, der mit der Nummer elf ins Rennen gegangen war. “Ich bin dann ganz hinunter gefahren, ins eigentliche Ziel. Und erst dort habe ich dann erfahren, dass ich Dritter bin.” Um seine „Geister“-Medaille hatte Sieber aber keine Angst mehr: “Nach der Startnummer 15 ist niemand mehr vorne hinein gefahren.” Die Tatsache, dass er Sander und Mayer sportlich bisher immer im Griff gehabt hatte, tat der Freude keinen Abbruch. “Die haben mich zwar beide noch nie geschlagen, aber ich bin nicht sehr weit hinter Gold zurück.” Die Piste war trotz der Wetterprobleme in perfektem Zustand, allein der Nebel im oberen Teil beeinträchtigte das Rennen ein wenig. “Da hat man von einem Tor nicht zum anderen gesehen.”

Feier wird nachgeholt

Siebers Medaille hatte sich mit einer guten Leistung in der Abfahrt (auf Platz 12 bester Österreicher) angekündigt: “Da fuhr ich im oberen Teil die beste Zwischenzeit. Leider war es unten hinaus sehr flach, da hat meine Linie nicht gepasst und ich habe über eine Sekunde verloren.” Für den Dornbirner Zimmerkollegen Bernhard Graf blieb im Super-G nur Platz zehn. “Aber er kämpft mit einer Erkältung, ist körperlich nicht fit”, sagt Sieber. Der die Medaillenfeier vor Ort verschieben musste: “Ich habe meine Spezialdisziplin, den Riesentorlauf, noch vor mir.” Einen kleinen Anteil hat Vorarlberg auch am Slalom-Gold von Bernadette Schild, der Schwester von Marlies: die 18-jährige Saalfelderin ist mit dem derzeit rekonvaleszenten Lecher ÖSV-Kaderläufer Michael Huber befreundet.

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