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Mäder stürzte Tabellenführer

Sportlich war das Topspiel Mäder gegen Nenzing eine klare Angelegenheit für die Hausherren, aber Gesprächsstoff wird es über diese Partie noch lange geben, denn beiden Teams war nach Spielschluss nicht zum Feiern. | Ergebnisse

Überschattet wurde die Begegnung vom schweren Unfall des Nenzing-Eigenbauspielers Thomas Simoner. Es geschah alles in der 65. Minute: Ohne Fremdeinwirkung brach der 23-jährige Linksfüßler auf dem Spielfeld bewusstlos zusammen und blieb minutenlang regungslos auf dem Boden liegen. “Wir hoffen es ist nichts Schlimmeres, aber Simoner klagte über starke Kopfschmerzen”, sagte Nenzing-Obmann Johann Burtscher. Es war ohnehin das Spiel mit vielen, schlimmen Verletzungen. Einige Akteure werden wohl längere Zeit ausfallen. So muss Mäder auf das Trio Manuel Nachbaur (Verdacht auf Kreuzbandriss), Pieter de Souza – er war bis zur Verletzung bester Spieler am Platz – und Adnan Özcan (Leiste) im Titelkampf verzichten. Arg erwischte es auch noch Nenzing-Mittelfeldspieler Lukas Mayer, der mit einer schmerzhaften Knieverletzung frühzeitig ausschied.

Nach dem 5:1-Kantersieg stürmte die Simon-Elf auf den zweiten Tabellenplatz vor und schoss sich für den Schlager gegen Spitzenreiter Schwarzach am kommenden Sonntag warm. Der zweite Heimsieg war nie gefährdet. “Mäder war in allen Belangen die bessere Mannschaft”, so Nenzing-Trainer Rainer Florineth.

Klarer Sieg für Thüringen
Eine klare Angelegenheit war das Spitzenspiel der 1. Landeklasse zwischen Thüringen und Hohenweiler. Die Heimelf zeigte sich stark verbessert in punkto Aggressivität gegenüber dem letzten Spiel in Riefensberg. Es dauerte allerdings eine halbe Stunde, bis die Sturn-Elf in Fahrt kam, doch dann war der Bann gebrochen. Durch ein dummes Foul der Gäste von Egle gelang Kücük per Elfmeter der Führungstreffer. Das zweite Tor war herrlich herausgespielt. Müller bediente den ideal postierten Pfister, der zum zweiten Treffer für die Heimelf einnetzte (38.). Auch der dritte Treffer verdiente das Prädikat sehenswert. Dietrich verwertete eine Müller-Flanke direkt zur komfortablen Pausenführung. Zech und Co. blieben weiter am Drücker und konnten durch den eingewechselten Partl den 4:0-Endstand fixieren.

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