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Mazedonien fühlt sich reif für EU

"Wir bemühen uns, dass Mazedonien bis zum Ende dieses Jahres den EU-Kandidatenstatus erlangt" - Vizeministerpräsidentin Sekerinska, verkündet, dass sich ihr Land reif für EU-Beitrittsverhandlungen fühlt.

„Wir glauben, dass wir uns auf Grund dessen, was wir seit unserer Unabhängigkeit erreicht haben … , für Verhandlungen zum EU-Beitritt qualifiziert haben, erklärte die mazedonische Politikerin in einem Interview mit der Kongresszeitung „Alpbach News“ (Dienstag-Ausgabe).

„Die letzte Erweiterungsrunde (Mai 2004, Anm.) brachte diesen Ländern Demokratie und wirtschaftliche Entwicklung“, analysierte die für die europäische Integration zuständige Vizeministerpräsidentin am Rande der politischen Gespräche beim Forum Alpbach. „Wir wollen mehr oder weniger das gleiche Rezept für den Balkan anwenden.“

„Die EU ist nicht nur ein Ort in der Geschichte oder in der Geographie“, meinte Sekerinska. Mazedonien sei „praktisch umzingelt“ von EU-Mitgliedsstaaten. Daher sei es sowohl strategisch als auch geopolitisch sinnvoll, die noch nicht integrierten Regionen Europas in die EU aufzunehmen – und das seien eben die Länder am Balkan.

Sekerinska hat als zuständige Europa-Ministerin auch klare Vorstellungen über den Zeitplan für ihr Land: „Wir hoffen, dass wir bis zum Ende dieses Jahres ein Beitrittskandidat sein werden. Wir werden versuchen, mit den Verhandlungen im Frühjahr 2006 zu beginnen und wir werden unseren Job in weniger als vier Jahren erledigen“, meinte die Mazedonierin. „Wir werden für eine EU-Mitgliedschaft schon vor dem Jahr 2010 bereit sein, aber dieses Datum soll man auch nicht überbewerten.“ Wichtig sei in erster Linie, die nötigen Reformen tatsächlich durchzusetzen.

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