Mayer gibt in Lake Louise sein Comeback

Mayer will sich den Helm bald wieder aufsetzen
Mayer will sich den Helm bald wieder aufsetzen
Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer hat am Dienstag grünes Licht für sein Comeback im alpinen Ski-Weltcup gegeben. Der 24-jährige Kärntner hat die Trainings in Panorama (CAN) schmerzfrei absolvieren können und ist damit in der Abfahrt am Samstag (19.30 Uhr MEZ) in Lake Louise am Start. Am Sonntag (19.00 MEZ) folgt der Super-G.


Mayer hatte sich am 15. Oktober bei einem Trainingssturz auf dem Pitztaler Gletscher einen Innenbandeinriss im rechten Knie und eine Wirbelsäulenprellung zugezogen. Nach guten Trainingstagen kann er nun früher als ursprünglich angenommen in die Saison einsteigen. “Ich bin schmerzfrei und daher steht einem Start nichts im Wege. Ich bin mit der Heilung sehr zufrieden und bin froh, dass es jetzt endlich auch für mich losgeht”, erklärte Mayer.

Naturgemäß erfreut zeigte sich auch Andreas Puelacher. “Wir sind alle froh. Das Knie funktioniert, er spürt nichts mehr, er kann gut trainieren. Es steht dem Start in Lake Louise nichts im Wege”, bestätigte der ÖSV-Herren-Rennsportleiter.

Puelacher, der mit dem Speed-Team schon in Lake Louise angekommen ist, war mit den Trainingstagen hoch zufrieden. “Die Bedingungen in Panorama waren sehr gut, wir haben fünf Tage sehr gut trainiert”, sagte der 50-jährige, der vor dem ersten Training am Mittwoch eine ÖSV-interne Qualifikation für die Abfahrt ankündigte. Sieben der neun Startplätze sind fix vergeben, um die restlichen zwei fahren Joachim Puchner, Florian Scheiber und Markus Dürager. Für den Super-G ist noch ein Platz offen, der wird nach der Abfahrt per Trainerentscheid vergeben.

Während Österreichs von Anna Fenninger angeführte Speed-Damen seit längerem in Vail bzw. Copper Mountain in Colorado trainieren, war das rot-weiß-rote Herren-Abfahrtsteam erst Mitte der vergangenen Woche direkt nach Kanada geflogen. Und fand in Panorama perfekte Bedingungen vor. “Wir waren nur mit den Kanadiern zusammen und konnten so den ganzen Tag trainieren, das wäre in Copper nicht gegangen”, zeigte sich Puelacher äußerst zufrieden.

Dass man wegen der Wetterkapriolen im Sommer und Herbst einige Abfahrtskilometer aufzuholen gehabt habe, glaubt der Tiroler aber nicht. “Ich sehe das nicht so. Auch die anderen Teams hatten die gleichen Probleme in der Vorbereitung”, ist Puelacher überzeugt, dass Max Franz, Klaus Kröll, Hannes Reichelt und Co. auf Augenhöhe mit der Konkurrenz sind.

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