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Matt mit viertbester Zeit ins Ski-Cross-Finale

Matt rechnet sich Medaillenchancen aus
Matt rechnet sich Medaillenchancen aus
Andreas Matt ist lange genug dabei, er weiß, dass letztlich in seiner Sportart nur eine Medaille zählt. Der 32-jährige Tiroler, 2009 Weltmeister und 2011 Bronzemedaillengewinner, geht am Sonntag am Kreischberg im Ski-Cross-Finale (12.00 Uhr) auf sein drittes WM-Edelmetall los. Dank viertbester Qualifikationszeit darf sich der Flirscher als Erster sein Startgate im Achtelfinale aussuchen.

Matt hatte im Quali-Run am Samstag 0,49 Sekunden Rückstand auf den Schweden Victor Öhling Norberg, der nur 1/100 vor dem Franzosen Jean Frederic Chapuis und 2/100 vor dem Kanadier Brady Leman lag. Auch Johannes Rohrweck als Zehnter (0,77) und Thomas Zangerl als Zwölfter (0,86) sind in der Medaillenentscheidung mit dabei. Thomas Harasser schied als 38. aus, die besten 32 kamen weiter. Gefahren wird die K.o.-Phase in Vierer-Heats.

“Es passt gut. Ich bin im Mittelteil ein bisschen von den Schlägen überrascht worden, im Training hatten wir keine. Das hat mich ganz kurzzeitig ein bisserl irritiert. Aber im Großen und Ganzen war es eine super Fahrt. Und die Zeit ist auch gut. Der Trend geht nach oben, das ist einmal sehr wichtig”, sagte Matt zur APA – Austria Presse Agentur. Bestes Ergebnis in dieser Saison im Weltcup war ein achter Platz, schön langsam, meinte er, bekomme er alles in den Griff.

Dank guter Qualizeit darf er sich zumindest im Achtel- und Viertelfinale als erster das Gate aussuchen. “Die Boxen Mitte links oder Mitte rechts”, werden nach Meinung des Olympia-Silbermedaillengewinners von Vancouver 2010 die begehrtesten werden. Auf den zuckerartigen Schnee hat er sich eingestellt und zeigte sich bereit: “Schnell starten und dann schauen, dass man es bis unten hält. Oder unten überholen. Hauptsache man ist am Ende vorne.”

Zangerl, der das Saison-Auftaktrennen in Nakiska gewonnen hat, ärgerte sich nach seinem Qualilauf im Ziel. “Der obere Teil war sehr gut, da war ich einer der Schnellsten. Dann bin ich ins Mus gekommen. Es war sehr schwierig, trotz Sonne war es dunkel. Das war vielleicht ein Moment der Unachtsamkeit. Das Heim-WM-Lampenfieber habe ich heute gehabt, das wird morgen nicht mehr passieren”, versprach der 31-jährige Tiroler.

“Aber wie man sieht, ist alles so eng beinander, eine Hundertstelschlacht”, sagte Zangerl mit Blick auf die Ergebnisliste. Er könne sich als Zweiter die Box aussuchen, aber wenn man Weltmeister werden will, müsse man aus jeder Box schnell starten. “Das kann ich und ich gehöre sicher zu den Schnelleren am Start. Eine WM ist ein Eintagesrennen alle zwei Jahre. Da muss man auch ein bisschen Glück haben.”

Rohrweck, der vor einem Jahr in der WM-Generalprobe am Kreischberg Zweiter geworden war, zeigte sich trotz eines Fehlers in den vier Rollers vor der flachen Sektion zufrieden. “Unter dem Fahren ist es mir vorgekommen wie ein Riesenfehler, aber er hat sich nicht so ausgewirkt. Ich habe kurz den Kopf schütteln müssen unterm Fahren, im Ziel habe ich mir gedacht: Glück gehabt.” Im Finale will er “intelligent” fahren und sich nicht aus der Spur drängen lassen.

Als einziger ÖSV-Läufer schied Harasser aus. “Das ist ziemlich bitter. Aber mit harten Lektionen kenne ich mich aus”, sagte der 24-jährige Tiroler, der sich diesen Winter nach einem Bizepssehnenriss und einen Achillessehnenriss ins WM-Team gekämpft hatte.

Die Qualifikation der Ski-Cross-Damen war ein Startnummern-Ausfahren, da nur 27 am Start waren, aber wie bei den Herren das Finale als 32er-Raster in Szene geht. Beste war die Kanadierin Georgia Simmerling. Andrea Limbacher und Christina Staudinger hatten jeweils 0,74 Sekunden Rückstand und wurden als Achte bzw. Neunte gewertet. Katrin Ofner wurde 13. (1,75).

Lange war Limbacher auf Kurs Richtung Spitzenplatz, allerdings schlichen sich im unteren Abschnitt kleine Fehler ein. “Die Startnummer passt, ich werde heute noch Video schauen und dann das Beste drausmachen”, sagte die Oberösterreicherin. Ihre nähere Landsfrau Staudinger fiel nach verpatzter Trainingsfahrt “ein Riesenstein vom Herzen”, dass es doch relativ gut funktionierte. Beide fahren im Achtelfinale im Vierer-Heat gegeneinander.

Ofner geriet in der unteren Wellensektion in den weichen Schnee. “Gut starten, um nicht überholen zu müssen, wäre der Plan für das Finale”, meinte die Steirerin.

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