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„Masterplan" für die Miller-Aichholz-Gründe

In Kooperation mit dem am Rand der zu bebauenden Gründe liegenden Sozialzentrums SeneCura sollen auch betreute Wohnformen entstehen.
In Kooperation mit dem am Rand der zu bebauenden Gründe liegenden Sozialzentrums SeneCura sollen auch betreute Wohnformen entstehen. ©Ferdl Tschabrun
Kürzlich wurden die Pläne für die Entwicklung der Gründe präsentiert.

Hohenems. Die Stadt hatte 1997 eine Teilfläche von circa 17.600 Quadratmetern der nach ihren ehemaligen Besitzern benannten Miller-Aichholz-Gründe erworben, um Einfluss auf Entwicklung und Verwertung zu haben und eine qualitätsvolle Entwicklung des gesamten Quartiers sicherzustellen. Die Baufläche südöstlich der Kreuzung Konrad-Renn-Straße und Markus-Sittikus-Straße zeichnet sich durch ihre zentrale Lage im Herrenried und eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr aus. Inzwischen ist ein Teil der Fläche bereits mit dem Sozialzentrum SeneCura Herrenried bebaut.

Nun liegt nach einem Bürgerbeteiligungsverfahren, Abstimmungen zwischen allen politischen Fraktionen und umfangreichen Vorarbeiten ein von DI Wolfgang Ritsch erarbeiteter Masterplan vor, der zehn viergeschoßige Gebäude vorsieht. Diese sind so auf dem Grundstück verteilt, dass sie einander möglichst wenig beschatten und trotz urbaner Nutzung möglichst große Freiräume zulassen. Es soll auch viele öffentliches Grün und allgemein nutzbare Gehverbindungen geben. Unter anderem sollen in Kooperation mit dem angrenzenden SeneCura-Sozialzentrum auch betreute Wohnformen entstehen.

Projektwettbewerb

Die Grundstücke für die einzelnen Gebäude sollen nicht den an die Meist-, sondern an die Bestbieter verkauft werden. Es wird ein Grundstückspreis fixiert und zu einem einstufigen Projektwettbewerb geladen, bei dem die Projekte mit der architektonisch und stadtplanerisch besten Qualität den Zuschlag erhalten. Im Anschluss an den Projektbewerb wird ein entsprechender Bebauungsplan verordnet.

Die Gebäude sollen nicht alle gleichzeitig, sondern in Etappen errichtet werden. Der Erlös aus den Grundverkäufen soll nach Tilgung des dafür aufgenommenen Kredits für weitere Aufwertungen im Quartier, etwa für das Anlegen von Alleen und für eine Weiterentwicklung der Konrad-Renn-Straße verwendet werden.

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