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Massenschlägerei fordert Polizeieinsatz in Dornbirn

©Archivbild vmh
Das Unter-18-Spiel von FC Dornbirn und FC Lustenau wurde mit sehr unschönen Szenen nach Spielschluss überschattet, Zuschauer attackiert Schiri und Spieler

Ausschreitungen, Handgreiflichkeiten, Tumulte, sehr unschöne Szenen und eine etwa fünfzehnminütige Massenschlägerei passierten nach dem Schlusspfiff im Meisterschaftsspiel der Unter-18-Jährigen zwischen dem FC Dornbirn und FC Lustenau (Endstand 1:3) an Allerheiligen auf dem Kunstrasenplatz Birkenwiese. An der schlimmen Rauferei waren auch mindestens fünfzig Zuschauer beteiligt. Auslöser für die Horror-Szenen war ein Fan der Hausherren, der sofort nach dem Spielschluss zumindest einen Spieler von FC Lustenau attackierte, die Mannschaft von Lustenau jubelte am Mittelkreis über den Auswärtserfolg. Schon währen dem Spiel hat dieser FCD-Anhänger den Schiri attackiert. Sportlich ist es um Nichts gegangen. Die verständigte Exekutive vom Bezirks-Polizeikommando Dornbirn mit vierzehn Polizisten haben nach Eintreffen die eskalierende Situation rasch unter Kontrolle gebracht. Mit Begleitschutz der Polizisten wurde die Mannschaft von FC Lustenau in die Kabine begleitet. Eine Anzeige wegen gefährlicher Bedrohung liegt einem Vater eines Spielers von FC Dornbirn mittlerweile vor. Das hat auf Anfrage das Bezirks-Polizeikommando Dornbirn bestätigt.   Jetzt hat der Straf- und Meldeausschuss in seiner Sitzung hart durchgegriffen und sehr hohe Strafen ausgesprochen. Der FC Dornbirn muss wegen Verletzung des Fair Play-Gedankens eine Ordnungsstrafe von 2000 Euro bezahlen. Ein U-18-Spieler von FC Dornbirn und dem Dornbirner SV U-16-Spieler (war als Zuschauer auf dem Spiel) wurden für ihre Tätlichkeiten bis 31. Dezember 2021 für alle Spiele unbedingt gesperrt. Zudem erhielt der Tormann der Rothosen eine unbedingte Sperre von fünf Pflichtspielen aufgebrummt. Der Schiedsrichter durfte sein Honorar erst bei der STRUMA-Sitzung in Empfang nehmen, am Spieltag weigerte sich der Klub über eine Auszahlung. „Vorläufig wird der ganz schlimme Vorfall vereinsintern mit allen Beteiligten aufgearbeitet und dann werden die entsprechenden Maßnahmen getroffen. Der Trainer muss natürlich dazu Stellung nehmen. Sowas hat aber auf dem Fußballplatz niemals was verloren“, gab es von FC Dornbirn Geschäftsführer Andreas Genser die klaren harten Worte.

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