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Massenkarambolagen auf Österreichs Straßen

©APA
Massenkarambolagen mit bis zu knapp hundert Fahrzeugen gibt es in Österreich immer wieder. Vor allem auf Autobahnen und bei winterlichem Wetter kommt es zu folgenschweren Kollisionen. Schauplatz ist in den meisten Fällen die Westautobahn (A1).

Im folgenden eine Chronologie der schlimmsten Unfälle der vergangenen Jahre, anhand von Daten aus dem APA-Archiv sowie der Statistik Austria: – 30. September 2002: Bei mehreren Massenkarambolagen auf der Westautobahn (A1) in Oberösterreich sterben zwischen Schörfling und Seewalchen sieben Menschen. Rund 80 Autos sind involviert, 57 Personen werden zum Teil schwer verletzt, auch ein Brand bricht aus. Eine plötzlich auftretende Nebelwand gilt als Unfallursache. Die A1 wird für den gesamten Verkehr gesperrt.

  • 24. Februar 2004: 25 Fahrzeuge sind an einer Karambolage auf der A1 beteiligt. Sechs Menschen werden verletzt, drei davon schwer. Ein quergestellter Lkw zwischen Regau und Steyrermühl soll das Verkehrschaos verursacht haben. Wegen starken Schneefalls können viele Wagen nicht rechtzeitig bremsen.

  • 23. Dezember 2004: Auf der Semmering-Schnellstraße (S6) in der Steiermark werden 13 Menschen verletzt nachdem bis zu 35 Fahrzeuge bei Eisregen und spiegelglatter Fahrbahn kollidieren. Der Unfall ereignet sich zwischen Gloggnitz in Niederösterreich und Mürzzuschlag in der Steiermark.

  • 11. Jänner 2005: Wieder ein Massenunfall auf der A1: Rund 20 Verletzte müssen von den Rettungskräften versorgt werden, nachdem etwa 40 Fahrzeuge bei Amstetten in Fahrtrichtung Salzburg kollidieren. Fünf bis sechs Menschen werden schwer verletzt. Ausgelöst werden die Unfälle durch einen im dichten Nebel ins Schleudern geratenen und umgekippten Lkw. Die Autobahn wird komplett gesperrt.

  • 21. Jänner 2005: In den Morgenstunden ereignet sich auf Klagenfurter Nordumfahrung ein folgenschwerer Zusammenstoß. Die eisglatte Fahrbahn sorgt für eine Kollision zwischen 14 Fahrzeugen, fünf Insassen werden zum Teil schwer verletzt.

  • 2. März 2005: Zwei Tote und neun zum Teil Schwerverletzte fordert der Zusammenstoß von 32 Fahrzeugen auf der A1. Ursache des Massen-Unfalls im Bezirk Vöcklabruck ist zum wiederholten Mal dichter Nebel. Die Fahrtrichtung Wien wird für mehr als acht Stunden gesperrt. Ausgelöst wird die Kettenreaktion durch einen Pkw, der vom Pannenstreifen auf die rechte Spur fahren will. Ein nachkommender Lkw kann nicht mehr bremsen.

  • 7. März 2006: 20 Autos kollidieren auf der A1 bei Salzburg. Bei den mehreren Unfällen, die sich unmittelbar hintereinander an Anschluss-Stellen ereignen, werden neun Menschen verletzt.

  • 19. Jänner 2007: Eine chemische Substanz gilt als Ursache für eine Karambolage im Ehrentalerberg-Tunnel bei Klagenfurt. 49 Fahrzeuge sind beteiligt, 14 Verletzte sind zu beklagen. Für zehn Stunden wird die Fahrbahn Richtung Italien gesperrt. Im Tunnel herrscht wegen ausgetretenem Treibstoff Explosionsgefahr, die schlussendlich gebannt werden kann. Die chemische Substanz soll von einem Gefahrentransporter stammen.
  • 25. März 2008: Bei einer Massenkarambolage auf der A1 im oberösterreichischen Seengebiet stirbt eine Person, 30 Menschen werden verletzt, fünf davon schwer. An dem Serienunfall sind rund 60 Fahrzeuge beteiligt. Die Wettersituation ist wegen eines Schneegestöbers unüberschaubar. Zwischen Seewalchen und St. Georgen gibt es eine Totalsperre.
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