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Massendemonstration in China

Etwa zehntausend Chinesen haben nach einem Zeitungsbericht in der Stadt Huangshi, etwa 600 Kilometer westlich von Shanghai, ihrer Wut über die Regierung Luft gemacht und Chaos ausgelöst.

Die Menschen plünderten in der Stadt Regierungsgebäude, demolierten Autos und attackierten eine Polizeistation. Mehr als zehn Fahrzeuge seien nur noch Wracks, berichtete die Zeitung „Wen Wei Po“ am Montag. In einer Internet-Erklärung der Stadtverwaltung hieß es, die Demonstranten hätten die Autobahn zwischen Huangshi und Wuhan blockiert und den Verkehr auf einer Brücke zum Erliegen gebracht. Die verbreitete Korruption und die auseinander klaffende Wohlstandsschere sorgen zunehmend für Unmut in der chinesischen Bevölkerung.

Aktueller Anlass für die Proteste vom vergangenen Wochenende in Huangshi waren Zwischenfälle zwischen Bittstellern und der Polizei, nachdem vier Demonstranten von Polizeihunden gebissen worden waren. Die Menschen protestierten dagegen, dass der Verwaltungsstatus ihrer Stadt Daye herabgestuft werden soll. Daye liegt im Einzugsbereich von Huangshi.

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