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Maschinenbauer Liebherr 2015 mit Rekordumsatz - Rückgang in Vorarlberg

Die Liebherr-Gruppe schreibt ein Umsatzplus - der Vorarlberger Standort in Nenzing schwächelt dagegen.
Die Liebherr-Gruppe schreibt ein Umsatzplus - der Vorarlberger Standort in Nenzing schwächelt dagegen. ©VOL.AT/Steurer
Bulle/Nenzing. Die Liebherr-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Rekordumsatz von 9,25 Mrd. Euro abgeschlossen. Aber: Im Vorarlberger Liebherr-Werk Nenzing gab es indes wegen des billigen Öls einen Rückgang.

Der Jahresabschluss für die gesamte Gruppe stieg somit 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um so viel wie noch nie in der Firmengeschichte. Für 2016 erwartet der in Bulle in der Schweiz ansässige Baumaschinenhersteller einen erneut etwas höheren Umsatz.

Liebherr ist in Österreich mit sechs Standorten vertreten: in Bischofshofen (Salzburg), Korneuburg (Niederösterreich), Lienz, Schruns und Telfs in Tirol sowie Nenzing.

Niedriger Ölpreis sorgt für Einbußen in Nenzing

Die Liebherr-Werk Nenzing GmbH setzte im Vorjahr 970 Mio. Euro um, um rund 3 Prozent weniger als 2014, berichteten die “Vorarlberger Nachrichten” am Wochenende unter Berufung auf einen Firmensprecher. Dieser begründete den Rückgang mit Auftragsverschiebungen sowie dem Ölpreistief.

Die niedrigen Erlöse bei Erdöl verhinderten Investitionen im Offshore-Bereich. Die Sparte Nenzing hat auch noch Werke in Rostock und Sunderland – an den drei Standorten arbeiten derzeit rund 3.200 Menschen (Stammbelegschaft). Ins Werk in Nenzing sollen heuer 22,5 Mio. Euro investiert werden.

Übersee-Geschäfte retten die Bilanz von Liebherr

Im gesamten Liebherr-Konzern nahmen die Verkäufe von Bau- und Bergbaumaschinen um 6,4 Prozent auf 5,6 Mrd. Euro zu, wie das Unternehmen auf Basis von nicht revidierten Zahlen mitteilte. In den übrigen Sparten wuchs der Umsatz um 2,5 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro.

Nach Regionen betrachtet liefen die Geschäfte allerdings unterschiedlich gut. In Westeuropa, dem wichtigsten Markt, lagen die Zahlen im Rahmen von 2014. Rückläufig war das Geschäft in Osteuropa und Afrika. Wachstum gab es im Mittleren Osten, in Fernost, auf dem amerikanischen Kontinent und in Australien.

746 Mio. Euro investierte Liebherr 2015 in die Produktion und in das weltweite Verkaufsnetz. Ein wichtiges Vorhaben ist die Vergrößerung des Produktionsstandortes für Gas- und Dieselmotoren in Bulle. Der Ausbau erstreckt sich über mehrere Jahre. In Deutschland ist ein neues Logistikzentrum geplant.

Weltweit beschäftigte Liebherr Ende Jahr rund 42.000 Personen – 1.080 mehr als im Vorjahr. Die endgültigen Zahlen für 2015 will Liebherr im Juni veröffentlichen. (red/APA)

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