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Maschine brach während Flug auseinander

Die vor Taiwan abgestürzte Passagiermaschine mit 225 Menschen an Bord könnte nach Medienberichten wegen einer Explosion während des Flugs auseinander gebrochen sein.

Die Zeitung „United Daily News“ zitierte am Sonntag Flugexperten, die von einer Detonation an Bord der Boeing 747 als möglicher Unglücksursache sprachen. Für die These spreche die Tatsache, dass im Umkreis von bis zu 80 Kilometern in Taiwan Wrackteile der China-Airlines-Maschine gefunden worden seien. Nach Angaben der Polizei der Region Nantou fanden Einwohner auch Zeitschriften, Fotos, Geld sowie Kopien der Crew-Liste aus dem Flugzeug. Nach Berichten örtlicher Fernsehsender wurden auch in den zentralen Regionen Taichung und Changhua ähnliche Funde gemacht.

Laut „United Daily News“ könnte auch ein plötzlich aufgetretenes „katastrophales technisches Versagen“ den Absturz versucht haben, den vermutlich keiner der Insassen überlebte. Der Direktor von China Airlines (CAL), Billy Wei, hatte zuvor technische Probleme oder schlechtes Wetter als Unglücksursachen ausgeschlossen. Bei technischen Problemen hätten die Piloten seiner Einschätzung nach Zeit gehabt, einen Notruf an den Kontrollturm abzugeben. Dies sei aber nicht der Fall gewesen. Der Chef des taiwanischen Rats für Luftfahrtsicherheit, Kay Jong, betonte, er wolle keine Möglichkeit ausschließen, sich aber auch nicht an Spekulationen beteiligen. Wichtig sei nun, die Black Box der Unglücksmaschine zu finden, die vor der Insel Penghu ins Meer stürzte.

Bei ihrer Suche konnten die Rettungskräfte bis zum frühen Nachmittag (Ortszeit) bisher 31 Leichen bergen. Es gab keine Hoffnung, dass einer der Insassen den Absturz aus 10.600 Meter Höhe überlebt haben könnte. Regierungschef Yu Shyi-kun hatte angeordnet, die Rettungsarbeiten auch in der Nacht auf Sonntag mit Hilfe von Scheinwerfern fortzusetzen, allerdings wurde die Bergung durch hohe Wellen im Seegebiet behindert. Hoffnung auf Überlebende gab es kaum noch. Die taiwanische Maschine war am Samstagnachmittag (Ortszeit) kurz nach dem Start von Taipeh in Richtung Hongkong vor der Insel Penghu ins Meer gestürzt. An Bord befanden sich 206 Passagiere und 19 Besatzungsmitglieder. Unter den Flugreisenden waren nach CAL-Angaben ein Schweizer, 190 Taiwaner sowie Reisende aus Hongkong, Macau und Singapur.

Auf der Insel Makung, der größten der Inselgruppe, wurde eine vorübergehende Leichenhalle eingerichtet, wo die bislang gefundenen 21 Frauen, 12 Männer und zwei Säuglinge aufgebahrt wurden.

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