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Marty bester Tänzer auf Spikes

Der MSC Lauterach unter Obmann Edy Schuster hat wieder ein erstklassiges Eisrennen in Reuthe veranstaltet. Die 600 Meter lange Eispiste bei arktischen Temperaturen (minus 13 Grad) sorgten für beste Bedingungen.

Unter den 100 Teilnehmern waren gleich zehn Buggys am Start. Mit dem mehrfachen Schweizer Autocross-Champion Sepp Marty, dem deutschen Pendant Christian Geng, dem belgischen Rallyecross-EM-Piloten Koen Pauwels und dem dreifachen nationalen Autocross-Staatsmeister Thomas Prammer (OÖ) war die Veranstaltung hochkarätig besetzt.

Aus Sicherheitsgründen, bedingt durch den aufgewirbelten Eisstaub, erfolgten allerdings die Rennen nicht mit Massenstart, die “Eisritter” wurden in Zeitabständen auf die Piste geschickt. Die Gesamtzeit aus zwei Läufen zu je vier Runden wurde addiert. Als unschlagbar erwies sich Sepp Marty. Der Eidgenosse erzielte mit 26,116 Sekunden (82,70 km/ h) die schnellste Rundenzeit des Tages und ließ Vorjahressieger Hugo Hartmann in der Gesamtzeit um knapp zwei Sekunden hinter sich. Hartmann wusste den Grund: “Marty fuhr mit nagelneuen Spikes-Reifen, ich mit gebrauchten, bei denen sich die Nägel schon umbiegen.” Dafür holte sich der Bezauer im Skijöring-Bewerb mit dem Bizauer Thomas Feuerstein als Skifahrer unangefochten den Sieg.

Tolle Abschiedsgala
Hartmann gab in Reuthe endgültig seine Rennsport-Abschiedsvorstellung. Der Bezauer, 2003 Drift Challenge-Champion und fünffacher Autocross-ÖM-Laufsieger 2005, verkaufte seinen Buggy im Sommer des Vorjahres an den Steirer Andy Hasler, allerdings mit der Bedingung, dass dieser seinen Ex-Boliden eben zu dieser Veranstaltung noch einmal ins Ländle bringen muss. Hartmann mit Wehmut: “Ich habe durch den Rennsport eine schöne Zeit erlebt, tolle Bekanntschaften geschlossen, möchte aber nun am Höhepunkt meiner Karriere abtreten.”

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