Marko sieht aufsteigende Form

Christian Klien sah beim 13. Grand Prix in Budapest zum zehnten Mal die Zielflagge. Der Hohenemser hat allerdings noch keinen WM-Punkt. Für Dr. Helmut Marko, Mentor und Red-Bull-Motorsportchef, kein Grund zur Panik.

„Seine Performance zuletzt war aufsteigend”, sagt Marko. Der Ex-Formel-1-Fahrer sieht die Karriere seines Schützlings nicht gefährdet: „Natürlich wäre es schön, wenn schon etwas Zählbares da wäre. Aber es gab bisher noch kein Rennen für Christian, in dem alles gepasst hätte.” Und auch das nötige Glück sah Marko nicht auf der Seite des Hohenemsers: „Es sind noch nie so wenige Autos ausgefallen wie in diesem Jahr. Und um in die Punkteränge fahren zu können, müssen die Topteams Federn lassen.” Eine Entscheidung über den weiteren Karriereverlauf von Klien wird es frühestens am 15. September geben: „Jaguar hat das einseitige Recht, den Vertrag zu verlängern.”

Spekuliert werden darf über den Nachfolger von Mark Webber, der Jaguar in Richtung BMW-Williams verlässt. Das Team möchte ein erfahren Piloten engagieren, da wäre David Coulthard zu favorisieren. Der Schotte kostet allerdings viel Geld – und Jaguar droht mit HSBC (Finanzkonsortium) sowie Beck’s (Bier) zwei potente Sponsoren zu verlieren. Darum hat Teamdirektor Tony Purnell bereits beim Mutterkonzern Ford um größere finanzielle Unterstützung angeklopft. Aber auch Red Bull bleibt weiter eine Investor-Aktie für den Rennstall.

Als weitere Kandidaten für das Jaguar-Cockpit 2005 werden auch Olivier Panis und Alexander Wurz genannt. Und auch Vitantonio Liuzzi, Dominator der Formel 3000, wie Klien übrigens unter den Fittichen von Marko: „Es gibt Interessenten für ihn,” bestätigte der Steirer, ohne Namen nennen zu wollen.

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