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„Mario Kart Live“ im Wohnzimmer: „Home Circuit“ im Game-Test

Nintendo wagt ein geniales Experiment: Mit echten Mini-Karts auf virtuell aufgemotzten Strecken abfahren!

(Switch) Wenn das nicht der kreativste Einsatz von „Augmented Reality“ seit langer Zeit ist: Mit „Mario Kart Live: Home Circuit“ machen Mario & Co. nun die heimischen Wohnzimmer auf selbst erstellten Strecken unsicher.

Das funktioniert über eine im kleinen Flitzer verbaute Kamera. Diese überträgt die Cockpit-Sicht auf das Display der Switch-Konsole, mit der wir unser Gefährt steuern und die virtuellen Gegner, Power-Ups und vieles mehr sehen. Die Perspektive bleibt stets auf Bodenhöhe, weshalb alles rundum riesig wirkt: Tische, herumliegendes Spielzeug, etc. In diesem Szenario fahren wir Grand Prix oder Zeitrennen mit dem klassischen Flair der Franchise. Gerade die AR-Effekte wirken beeindruckend und haben direkten Einfluss auf das Fahrverhalten. Trifft dich z.B. eine gegnerische Schildkröte, bleibt dein Kart stehen. Im Sturm zieht es nach links oder rechts und du musst gegensteuern. Das Driften bleibt leider ausschließlich digital. Trotzdem: Der „Home Circuit“ liefert ein einzigartiges Mario-Kart-Erlebnis, das die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwimmen lässt.

Wie das im Wohnzimmer des Ländle Gamers durch die „Mario Kart“-Brille aussieht, ist hier zu sehen:

Die entsprechende Route für unsere Turniere haben wir zuvor selbst angelegt. Im über 100 Euro teuren Paket sind neben dem fernbedienten Wagen (mit entweder Mario oder Luigi am Steuer) und einem recht kurzen USB-Ladekabel auch vier Tore und zwei Streckenmarkierungen enthalten. Damit wird erst der Rennweg abgesteckt und dann eine Art Proberunde gefahren, damit das System erkennt, wo es genau lang gehen soll. Achtung: Um einen sinnvollen Kurs einzurichten, braucht man zwar nicht viel Zeit, aber genug Platz. Zu weitläufig darf der Kurs dann aber auch nicht sein, denn für die reibungslose Verbindung sollten Switch und Kart maximal fünf Meter Abstand haben. Wer das ausweiten will, muss mit seiner Switch dem Flitzer nachlaufen.

Die Herausforderungen des „Home Circuit“ sind mannigfaltig: Beim Grand Prix tauchen die einzelnen Rennen deine Wohnzimmer-Strecke in verschiedene Spielwelten – vom Unterwasser-Design über Bowsers Festung bis hin zu Retro-2D. Jedes dieser „Level“ darf in den vier verschieden schnellen cc-Klassen gespielt werden. Das Kart fährt beispielsweise mit 200cc deutlich rasanter als mit 50cc. Für Siege winken Münzen, die wiederum kosmetische Items wie neue Fahrzeuge, Kostüme oder Hupen als Belohnung freischalten.

Wer alleine spielt, fährt gegen Koopalinge oder die Uhr. Einen Online-Multiplayer gibt es nicht, dafür dürfen bis zu vier Switches samt Karts für Rennen verbunden werden.

Fazit

„Mario Kart Live: Home Circuit“ ist ein überraschend gelungenes Experiment in Sachen Augmented Reality, das haargenau auf die „Mario Kart“-Franchise passt. Das Game macht fast ebenso viel Spaß wie sein rein virtuelles Pendant. Wer einige Runden gefahren ist, vergisst zu schnell, dass die Strecke im eigenen Wohnzimmer liegt – bis die Katze oder das Kleinkind überraschend über den Rennwagen herfällt. Dieses Racing-Erlebnis kommt aber nicht ohne Bedingungen: Das Paket selbst ist recht kostspielig, darüber hinaus muss man den nötigen Platz für die Rasereien haben. Und das große Spaßpotenzial entfacht das Game erst mit echten Mitfahrern, die jeweils eine Switch und ein Kart ihr eigen nennen müssen. Am besten Freunde überzeugen und regelmäßig rennfahren – es lohnt sich!

(Ländle Gamer)

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