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Mann soll vor seinem Selbstmord Frau getötet haben

Mordalarm herrschte für die Wiener Kriminalpolizei seit dem Suizid eines 42-Jährigen Hausmeisters Anfang April in Wien-Meidling: Zwei Tage vor der Tat hat er seine Frau vermisst gemeldet, seither fehlt von der 46-Jährigen jede Spur.

Der Verdacht liegt nahe, dass der Mann seine Partnerin getötet hat, bevor er sich am Dachboden des Hauses erschoss. Einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung “Heute” bestätigte die Polizei am Mittwoch.

Die Ermittler ließen bereits am Montag – nach Hinweisen von Zeugen – einen nahe dem Haus gelegenen Teich in Neusteinhof abpumpen. Leichenspürhunde haben bereits angeschlagen, sagte Polizei-Sprecherin Iris Seper am Mittwoch zur APA. Man hoffe noch heute die Frau zu finden.

Bereits am 6. April hat der 42-Jährige eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gemacht. Angehörige haben daraufhin den Verdacht geäußert, dass der Mann selbst dahinter stecken könnte, sagte die Sprecherin. Er wurde folglich zur Vernehmung gebeten, ist aber am 8. April nicht zu dem vereinbarten Termin erschienen. Polizeibeamten, die Nachschau hielten, haben den Hausmeister am Dachboden des Wohnhauses erschossen aufgefunden. Seither suchen die Ermittler nach der 46-Jährigen.

Über das Motiv herrschte Rätselraten. Das ist noch Gegenstand der Ermittlungen, sagte Seper.

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