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Manipulationsverdacht: Verfahren gegen Renault F1

Alonso fuhr im Vorjahr in Singapur zum Sieg
Alonso fuhr im Vorjahr in Singapur zum Sieg ©APA (dpa)
Der Internationale Automobil-Verband (FIA) hat gegen das Formel-1-Team Renault wegen des Verdachts der Manipulation des WM-Laufs in Singapur im Vorjahr ein Verfahren eingeleitet. In einer FIA-Mitteilung vom Freitag hieß es, dass Teammitglieder des französischen Rennstalls für 21. September zu einer außerordentlichen Sitzung des FIA-Councils in Paris geladen worden sind.

Der konkrete FIA-Vorwurf gegen Renault lautet: “Schmieden eines Komplotts mit seinem Piloten Nelson Piquet jr., im Singapur-Grand-Prix 2008 absichtlich einen Crash zu verursachen mit dem Ziel, einen Einsatz des Safety Cars herbeizuführen, um dem anderen (Renault-)Fahrer, Fernando Alonso, einen Vorteil zu verschaffen.”

Der Brasilianer Piquet war im WM-Lauf des Vorjahres in Singapur in eine Mauer gefahren. Dieser Crash und die darauffolgende Safety-Car-Phase waren mitentscheidend für den Sieg von Alonso im ersten Formel-1-Nachtrennen der Geschichte gewesen. Renault-Teamchef Flavio Briatore hat bisher bestritten, dass Renault den Piquet-Unfall zum Vorteil für Alonso “inszeniert” habe.

Sollte sich der Vorwurf gegen Renault bestätigen, wäre dies laut FIA ein Verstoß gegen den Artikel 151 (c) des International Sporting Codes, der jede Rufschädigung des Sports unter Strafe stellt. Mit diesem Artikel war 2007 die Rekordstrafe von 100 Millionen Dollar (70,1 Mio. Euro) gegen McLaren-Mercedes begründet worden. Im Fall des Singapur-Unfalls käme auch noch die Gefährdung anderer Fahrer hinzu. Renault droht bei einem Schuldspruch eine hohe Geldstrafe und möglicherweise ein Ausschluss aus der WM.

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