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Mangelnde Aufzeichnungen rassistischer Gewalt

Rassistisch motivierte Gewalt wird laut einer Studie in den Ländern der Europäischen Union nur unzureichend dokumentiert. Dies mache es schwierig für die Behörden, angemessen auf das Phänomen zu reagieren.

So heißt es in einem Bericht, den das in Wien ansässige Informationszentrum für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC) am Mittwoch dem Europaparlament in Straßburg vorgelegt hat.

Demnach gibt es vielen EU-Ländern überhaupt keine oder nur unvollständige Aufzeichnungen über rassistische Gewalttaten. Lediglich in sechs Mitgliedstaaten funktioniere der Prozess einer systematischen Dokumentation – in Dänemark, Schweden und Finnland sowie in Frankreich, Großbritannien und Irland. Am aufschlussreichsten seien die Aufzeichnungen in Großbritannien.

In Griechenland, Italien und Portugal sowie in den meisten der zehn neuen Mitgliedstaaten werde rassistisch motivierte Gewalt und Diskriminierung dagegen in den öffentlichen Registern ignoriert.

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