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Manchester United und der FC Porto profitieren von Videobeweis

Paris scheitert an Manchester
Paris scheitert an Manchester ©AP
Manchester United jubelt dank Elfergeschenk über den Viertelfinaleinzug, auch in Porto entschied ein Strafstoß nach Videobeweis.

Nachdem sich gestern Titelverteidiger Real Madrid sang- und klanglos aus der Königsklasse verabschiedete, standen heute die nächsten Achtelfinalrückspiele auf dem Programm. Paris Saint-Germain hatte sich im Hinspiel bei Manchester United dank eines 2:0-Erfolges eine gute Ausgangsposition verschafft, während der FC Porto ein 1:2 gegen den AS Rom umdrehen wollte.

ManU jubelt dank Last-Minute Elfmeter

Die Engländer reisten stark ersatzgeschwächt in die französische Hauptstadt, die Partie im Prinzenparkstadion begann für die Gäste allerdings perfekt. Nach einem missglückten Rückpass von Kehrer spritzte Lukaku dazwischen, umrundete Keeper Buffon und schob zur frühen Führung für United ein. PSG erhöhte daraufhin den Druck und kam durch Bernat in Minute 11 zum Ausgleich. Der französische Meister war spielerisch zwar das klar bessere Team, aber über den nächsten Treffer jubelten erneut die Gäste. Buffon ließ einen Rashford-Schuss abprallen, Lukaku war per Abstauber zur Stelle – 1:2.

Auch in Halbzeit zwei hatten die Gastgeber klare Vorteile in der Ballbesitzstatistik, ohne allerdings zwingend vor De Gea aufzutauchen. Es liefen bereits die letzten Minuten, da kam es zur entscheidenden Szene in dieser Partie. Der Videoschiedsrichter griff ein und Referee Skomina entschied schlussendlich nach einigen Minuten auf Handspiel von Kimpembe und damit auf Elfmeter für United. Den Strafstoß verwertete Rashford zum 3:1, das gleichzeitig das erneut frühe Aus für PSG bedeutete. Dank dieser doch überaus umstrittenen Entscheidung qualifiziert sich ein am heutigen Abend sehr effizientes Manchester United für das Viertelfinale der Champions League.

Verlängerung am Duoro

In Porto entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem die Gastgeber sich Vorteile earbeiten konnte. Belohnt wurde dies mit dem Führungstreffer durch Soares (26.), die Römer glichen nach Foul an Perotti durch De Rossi vom Elfmeterpunkt aus (36.). Die Portugiesen kamen dann mit viel Schwung aus der Kabine, Chancen von Soares und Marega wurden allerdings nicht verwertet. Letzterer war dann aber in Minute 52 zur Stelle und verwertete aus kurzer Distanz zur neuerlichen Führung für die Hausherren.

Porto hatte damit das Hinspielergebnis egalisiert, blieb aber auch in weiterer Folge am Drücker. Der alles entscheidende Treffer sollte allerdings nicht mehr gelingen und so blieb es nach 90 Minuten beim 2:1, eine Verlängerung wurde notwendig. Es waren 113 Minuten absolviert, da griff auch in Porto der VAR entscheidend ein. Nach Studium der Videoaufnahmen gab es nach einem Zupfer von Florenzi gegen Hernani Strafstoß für die Gastgeber, den Telles souverän verwertete und die Portugiesen ins Viertelfinale schoss.

 

 

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