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Manchester United dank Van Persie weiter

Robin van Persie machte den Unterschied
Robin van Persie machte den Unterschied
Robin van Persie hat Coach David Moyes etwas Ruhe verschafft. Dank des Triplepacks des Niederländers legte Manchester United nach dem Auswärts-0:2 mit einem 3:0 gegen Olympiakos Piräus im Rückspiel noch die Wende hin und steht im Viertelfinale der Champions League. Die "Königsklasse" ist der einzige Bewerb, den die "Red Devils" diese Saison noch gewinnen können. Moyes traut das seinem Team zu.


Mit Chelsea steht noch ein zweiter englischer Club in der Runde der letzten acht. Deutschland hat mit Bayern München und Borussia Dortmund ebenfalls noch zwei Vertreter im Bewerb. Den Dortmundern reichte am Mittwoch nach dem 4:2-Sieg im Hinspiel eine 1:2-Heimniederlage gegen Zenit St. Petersburg zum Weiterkommen. Spanien hat mit Real Madrid, Atletico Madrid und dem FC Barcelona gar noch drei Vereine im Rennen. Komplettiert wird das Viertelfinale durch Paris St. Germain, die Auslosung folgt am Freitag in Nyon.

United musste drei Tage nach der Meisterschaftspleite gegen Liverpool (0:3) gegen Piräus gehörig zittern, durfte dank der Treffer von Van Persie (25./Foul-Elfmeter, 45.+1, 52./Freistoß) aber doch noch jubeln. “Robin van Persie kauft Moyes Zeit”, schrieb die “Times”. Der 30-Jährige erzielte zum dritten Mal für United drei Tore in einem Spiel, in der Champions League war dies Michael Owen als letztem United-Spieler im Dezember 2009 gegen Wolfsburg gelungen.

“Es war eine großartige Mannschaftsleistung, jeder hat seine Aufgabe erfüllt und wir haben richtig guten Fußball gespielt”, resümierte Moyes. Neben Van Persie stach aber auch Ryan Giggs als zweifacher Assistgeber hervor. Der 40-Jährige agierte im zentralen Mittelfeld und bekam nach seinem Champions-League-Einsatz Nummer 140 auch Sonderlob von seinem Trainer. “Giggsy war fantastisch. Wir haben seine Erfahrung in so einem Spiel gebraucht “, sagte Moyes.

Giggs selbst hofft nun auf ein positives Saisonfinish. “Hoffentlich ist der Sieg der Wendepunkt”, sagte der Waliser. Der Champions-League-Titel ist diese Saison wohl die einzige Möglichkeit für United, um die beeindruckende “Königsklasse”-Serie auch nächstes Jahr fortsetzen zu können. Seit 1996 ist der Club Dauergast im europäischen Topbewerb, diese Saison scheint die Qualifikation über die Meisterschaft (Top-4-Platz) aber nicht mehr realistisch zu sein. Momentan liegt United, das auch im FA-Cup (3. Runde) und Ligacup (Viertelfinale) ausgeschieden ist, als Siebenter gar hinter dem Europa-League-Platz zurück, es droht also eine Saison ohne Europacupeinsatz.

Der Schotte sieht seine Truppe, die wie zuletzt 1984 (Cup-der-Cuspieger-Viertelfinale gegen Barcelona) ein 0:2 in ein Gesamt-3:2 drehte, wohl auch deshalb im weiteren Turnierverlauf nicht als Favorit. “Dass wir im Viertelfinale der Underdog sind, finde ich ganz gut. Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir aber jedem Gegner Paroli bieten”, sagte der United-Coach.

Sein Topstürmer könnte da Anfang April wieder zur Verfügung stehen. Van Persie musste nach seiner Gala-Vorstellung in der Schlussphase nach einem Zweikampf mit Kostas Manolas vom Platz gebracht werden. “Er hat einen Schlag in die Kniekehle bekommen, wir hoffen und rechnen damit, dass es nicht schlimm ist”, blieb Moyes optimistisch. Die Griechen verpassten die Überraschung nur knapp. “Ich habe befürchtet, dass ein 2:0 nicht gut genug sein könnte”, verriet Olympiakos-Trainer Michel.

In Dortmund lagen Frust und Freude dicht beisammen. Bei allem Stolz über den erneuten Viertelfinal-Einzug machten die Dortmunder Profis (Marcel Schmelzer schied mit Leistenproblemen aus) keinen Hehl aus ihrem Ärger über die trübe Stimmung auf den Rängen. Immer wieder gab es Unmutsbekundungen. “Normalerweise sollten Heimspiele ein positives Erlebnis sein und nicht das Gefühl vermitteln, dass man ein Verbrechen begangen hat”, klagte Kapitän Sebastian Kehl.

Erstmals seit Jahren nahm das in Dortmund eigentlich traditionell gute Verhältnis zwischen Team und Tribüne Schaden. Kehl war sogar der Spaß an seinem ersten Champions-League-Tor im 30. Spiel vergangen: “So etwas hat die Mannschaft nicht verdient.” Die kritische Reaktion der Zuschauer kam nicht von ungefähr. Sechs der vergangenen zehn BVB-Heimspiele gingen verloren. Immerhin blieb die Schlappe am Mittwoch trotz der Gegentore durch Hulk (16.) und Jose Salomon Rondon (73.) ohne Folgen. “Wir müssen als Borussia Dortmund lernen, dass sich ein großer Erfolg auch manchmal hinter einer 1:2-Niederlage versteckt”, sagte Coach Jürgen Klopp.

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