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"Man lernt ganz viele kreative Köpfe kennen" – Die Indie-Spieleszene Vorarlbergs wächst

InDiDev ist für alle, die sich für Spieleentwicklung interessieren und Menschen kennenlernen möchten, die dieselbe Leidenschaft teilen.
InDiDev ist für alle, die sich für Spieleentwicklung interessieren und Menschen kennenlernen möchten, die dieselbe Leidenschaft teilen. ©VOL.AT/ERDIC
Seit 2022 bringt InDiDev kreative Köpfe aus Vorarlberg zusammen. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, ob Pixelgrafik oder Storytelling – wer sich für Spieleentwicklung interessiert, findet hier Anschluss.

Treffpunkt für Spielebegeisterte

InDiDev ist eine kleine, aber lebendige Community in Vorarlberg, die sich einmal im Monat trifft, um sich über neue Trends in der Spieleentwicklung auszutauschen, gemeinsam zu basteln – oder einfach nur neue Leute kennenzulernen. "Wir treffen uns einmal im Monat und diskutieren die aktuellen Spieltrends, was es für neue Technologien gibt und wie sich die ganzen kleinen Projekte in den Teams entwickeln", sagt Organisator Dominic Gebhart.

Von der Idee zum Verein

Gegründet wurde InDiDev im Jahr 2022 von Elias Berchtold. Die Motivation? Ganz einfach: Spielentwicklung soll Spaß machen – und das am besten gemeinsam. "Ich finde es einfach toll, dass es Leute sind, die auch Spielentwicklung als Interesse haben, und da lernt man ganz viele verrückte kreative Köpfe kennen", erzählt Elias, der selbst seit Jahren Spiele entwickelt und sich in der Szene vernetzt.

Getrieben von seiner Leidenschaft für die Spieleentwicklung fasste Elias Berchtold den Entschluss, eine eigene Community ins Leben zu rufen. VOL.AT/ERDIC

Die Idee kam ihm durch seine Teilnahme an früheren Veranstaltungen der Digitalen Initiativen in Dornbirn. Dort wurde ihm bewusst, wie viel Potenzial in einer lokalen Plattform steckt. Und so setzte er die Idee für InDiDev um – mit Erfolg.

Organisation aus Leidenschaft

Dominic Gebhart, 27 Jahre alt und aus Bludenz, kümmert sich inzwischen um die Organisation der monatlichen Meetups und Game Jams. "Ich organisiere mittlerweile die ganzen Meetups, mache die Termine, koordiniere mit den Leuten, welche Vorträge es geben könnte und mache auch die Planung von Game Jams", erklärt er. Für ihn ist Spieleentwicklung momentan noch ein Hobby – aber mit Berufung: "Das Ziel wäre aber, und das war immer schon mein Traum, das Vollzeit zu machen".

Dominic Gebhart wollte schon immer Spieleentwickler werden. Deshalb sieht er in InDiDev den perfekten Ort, um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. VOL.AT/ERDIC

Von der FH direkt in die Community

Auch Neuzugänge finden schnell ihren Platz. So wie Mike Marte, 21, der durch Flyer an der Fachhochschule auf InDiDev aufmerksam wurde: "Da bin ich neugierig geworden und bin vorbeigekommen." Mike studiert InterMedia an der FHV und genießt den Austausch mit Gleichgesinnten: "Ein neuer Stammtisch und mit Leuten austauschen zu können bei der Spielentwicklung".

Dank InDiDev kann Mike Marte als Student seinem Interesse nun immer näher kommen und sich genau den Projekten widmen, die ihm Freude bereiten. VOL.AT/ERDIC

Derzeit arbeitet Mike mit anderen Mitgliedern an einem neuen Projekt: einem Fantasy-Shop-Manager-Spiel namens "Runes & Revenue". "Wir sind jetzt an einem Spiel dran, einem Shopmanager-Spiel, in so einem High-Fantasy-Mittelalter-Setting, wo man eine Gruppe an Magiern oder Zauberern anheuert und diesen Shop managt, wo sie ihre magischen Sachen verkaufen".

Offen für alle – digital wie analog

Egal ob digital oder analog, ob Coding-Profi oder Pen-&-Paper-Fan – bei InDiDev ist jeder willkommen, der sich für Spiele interessiert. Und das spürt man bei jedem Treffen.

Ein besonderes Highlight steht bereits fest: InDiDev organisiert den nächsten Global Game Jam vom 30. Jänner bis 1. Februar 2026. Eingeladen sind alle, die Lust haben, in nur 48 Stunden ein eigenes Spiel zu entwickeln – ganz gleich, ob Einsteiger oder erfahrener Entwickler. Hauptsache: Neugier und Kreativität.

Ein kleiner Einblick in das Spiel „Runes & Revenue“, an dem InDiDev gerade arbeitet. VOL.AT/ERDIC
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