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Mamandala

Ein Bantu-Sprichwort, überliefert von Jesus Fuentes (Cultos Africanos 1996) lautet: „Chawawanabatitisisa Mudzimu Haupi Kawiri.“ Was Dir gegeben wird, nimm es, der Geist gibt nicht zweimal. Vergangenen Mittwoch gab mir der Geist die Silbe Ma und der Wind (das himmlische Kind) flüsterte: „Nimm diese Silbe, sie ist weltweit bekannt und lässt je nach Betonung und Aussprache erstaunliche Zaubereien entstehen!“ Also begann ich in der Art der Lautsprache, in die ich hineingeboren war, in der Mundart, in der „Maa“ Mann heißt, „maa“ mag bedeutet, „ma“ man meint. Die Verdoppelung der Silbe „Ma“ ergibt Mama, was die Frage nach sich zieht, ob denn der Mann die Hälfte der Mama, bzw. die Mama ein doppelter Mann sei, oder noch abenteuerlicher, dass jeder ganze Mann ein halber ist. Der Geist zaubert:

Maa ma Mää? – Joo, ma maa Mää! – soso, Mää maa ma … – hm – maa Maa? – Maa maa! Maa maa Maa! – ma!!! – Maa maa Maa? – Maa maa Maa??? – – joo, Maa maa Maa! – ma!!! hm … soso, jono … – memmol maa Maa Maa – „Mammamia!!“ – – – Maa ma Mama! – Mama maa Maa! – Maa Ma Mama maa Mama Maa! – – Mama maa me Mää – hm … soso… jono … – Maa: „Mama!“ – Mama: „Maa.“ – Ma: „Mama! Mamaaa? Maaamaaaa?“ – Mama: „Maa, Maa, Mamama! Mää … Määä, Määäää, Mamamää!“ – Maa mammalat, Mää mammaland, me Mää mamaland mee – Hm … soso. – – Mammiferi! – O Maa! Oma, O mani padme Humphries: „Ma ma ma, ma ma ma loo, Ma ma ma, ma ma ma loo, Ma ma ma, ma ma ma loo …“ (Les Humphries Singers; 1973)

Ich empfehle, „Mamaloo“ noch beim Lesen per Youtube ins Haus zu holen, die Musik ergibt eine fröhliche Stimmung, der Geist fordert zum Shaken auf und verzaubert. Als ich Mamaloo mit dem Baron zu Ende getanzt hatte, setzte ich mein Silbenexperiment fort und sprach zu mir selbst:

Mammi, I maa mi. – I maa Mammi, Mammi maa mi. I maa Mam. – Imam. – Imam? Maa-n-I– Imam? – I ma Mani – „Mani, Mani!“ – hm … soso – – Mammi maa Imam – I maa Imaminna – hm … soso – Mi Mantra: I maa Mamalada am Marga – I maa Mandala am Nammatag – I maa MA24! – mañana – O mani padme mañana … „Ma ma ma, mamma Maria ma – Ma ma ma, mamma Maria ma – Ma ma ma, mamma Maria ma“ – (Ricchi e Poveri, 1983)

Wer es nicht wissen sollte, Mani sind Erdnüsse und Mañana heißt Morgen, ebenso wie „Marga“ Morgen heißt. Der Imam (auch eine halbe Mama) bekam seit kurzem die Imamin als aktuelles Gegenüber. Auch die Chinesen kennen „ma“, und da sie, ähnlich unserer Lautsprachen, eine überaus differenzierende Lautsprache haben, heißt „ma“ je nach Betonung „das Pferd, die Mutter, die Nummer, die Ziffer, wischen, fluchen, schimpfen, tadeln, gefühllos.“. Für Kukos (Kunstkommissare des Landes Vorarlberg) sei angeführt: „ma“ heißt im Chinesischen auch „taub“.

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