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Make-up-Trends im Herbst

Beeindruckende Länge, beispielloses Volumen: Die Rede ist vom Wimpernkranz, der in den neuen Herbst-Make-ups überall schöne Augen macht.

Ob tiefschwarz, schwarzbraun, marine oder violett, verführerisch lang, dicht und fedrig muss er sein. Warme Töne wie Moosgrün, Gold oder Pflaume auf den Lidern verleihen den Augen zusätzlich Ausdruckskraft. Auf den Lippen schmeicheln dezente Beeren- oder kräftige Rottöne.

An der Größe der Augen kann man mit Maquillage nur bedingt herumtricksen. Heuer kommt es aber auf die Länge der Wimpern an. Die stehen für viele berühmte Visagisten derzeit im Mittelpunkt. „Wimpern gehören in dieser Saison zu den wichtigsten ’Waffen der Frauen”, sagt Olivier Echaudemaison, künstlerischer Direktor bei Guerlain. „Der Mund erstrahlt in glänzender Farbenpracht, während die Wimpern maximale Länge erreichen.”

Dominique Moncourtois und Heidi Morawetz haben für Chanel zehn Jahre lang an einer Neudefinition der Mascara getüftelt. Nach Tests mit Werkstoffen wie Kaschmir und Seide, Federn und Kautschuk haben sie sich beim neuen Chanel-Starprodukt Inimitable für einen Applikator aus Elastomer entschieden, der „Wimpern vom Ansatz an streckt und in Form bringt”. Bei Clinique schwört man mit High Definition Mascara auf einen dualen Bürstchen-Kamm zum Aufbringen der Tusche: „Nach dem sehr natürlichen Nude Look wird im Herbst wieder kräftiger Farbe aufgetragen, wobei es sehr stark um eine ausgewogene Betonung und exakte Akzentuierung sowohl der Augen, als auch der Lippen geht”, sagt Visagistin Laura Mohberg.

„Für Diven” beschreibt Lancome kürz und bündig seine erste “3D-Kamm-Mascara” Fatale. „Viel Volumen und Wirkung wird erzeugt, wenn man die Wimpernspitzen weniger intensiv tuscht und stattdessen die Wimpern vom Ansatz her verdichtet”, rät dazu Make-up-Artist Ross Burton. Auch bei Helena Rubinstein ist das Starprodukt dieser Saison die Wimperntusche: Surrealist Mascara und Eyeliner „verleihen den Eindruck, superlange falsche Wimpern zu tragen, ohne sie aufkleben zu müssen”, meint Kreativdirektorin Charlotte Tilbury.

Neben einer hochwertigen Bürste, die dafür sorgt, dass das Produkt homogen aufgetragen werden kann und die winzigen Härchen nicht verkleben, kommt es auch bei Wimperntusche auf die Inhaltsstoffe an. Die Produkte sollen nicht nur verdichten und verlängern, sondern auch pflegen, bevorzugt mit natürlichen Wachsen (z.B. Phyto-Mascara Ultra-Volume von Sisley).

Wimperntusche macht rund die Hälfte des Gesamtumsatzes des Augen-Make-up-Markts aus. Ihre Ursprünge können bis ins Altertum zurückverfolgt werden. Die moderne Mascara wird dem US-Chemiker T.L. Williams zugeschrieben. Er soll sie 1913 als Mischung aus Kohlenstaub mit Vaseline neu erfunden haben, um seiner Schwester einen Gefallen zu tun, die auf einem Ball Eindruck schinden wollte.

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