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Mailänder Designerdefilees

Leuchtendes Orange, vibrierendes Rot, sattes Blau - der Mann würzt seine Mode im Frühjahr/Sommer 2007 mit kräftigen Farben.   

So schlägt es zumindest das Haus Jil Sander vor. Die vom Belgier Raf Simons entworfene Kollektion eröffnete am Sonntagvormittag die bis zu diesem Donnerstag laufenden Mailänder Designerdefilees.

Simons zeichnet seit einem halben Jahr für die kreative Handschrift der im Ursprung deutschen, inzwischen aber einem Londoner Finanzinvestor gehörenden Marke Jil Sander verantwortlich. Wie schon bei seinem Debüt im Januar setzt er auch diese Mal auf eine Silhouette aus schlanken Hosen und weit geschnittenen Oberteilen.

In die Palette aus neutralen Tönen wie Weiß, Grau oder Dunkelblau tupft der Designer kräftige Farbakzente, die dem sehr geradlinigen Bild seiner Mode einen lebendigen, frischen Kontrast beimengen. Ganz in der Tradition der Markengründerin Jil Sander widmet sich Raf Simons intensiv der Materialentwicklung. So zeigte er unter anderem Mäntel aus einem hauchzarten Polyestergewebe.

Unter dem Motto Sport-Romantik stand hingegen die Kollektion von Missoni, die traditionelle britische Elemente mit orientalischen Einflüssen, wie etwa den an maurischen Fliesen inspirierten Mustern kombinierte. Zum dominierenden Kleidungsstück der Show des italienischen Traditionshauses wurden die Bermuda-Shorts. Selbst beim Anzug trägt der Mann oft Kurzes am Bein. Auffällig gemusterte Pullunder oder Pullover sind ein Muss zu Hemd und Krawatte. Dazu gibt es Strickjacken in verschiedenen Varianten. Der Farbintensität des Tages folgen am Abend klare Schwarz-Weiß-Optiken.

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