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Maier wieder ÖSV-Sorgenkind

Die Ski-Saison hat noch nicht begonnen und wieder ist Hermann Maier das Sorgenkind im ÖSV. Wie bekannt wurde, hat sich der Ski-Star Ende August in Neuseeland bei einem Sturz eine Kapselverletzung im Sprunggelenk zugezogen.

Der Olympiasieger von Nagano kann seitdem kein Lauftraining absolvieren. Beim Weltcup-Auftakt am 23. Oktober in Sölden wird Maier aber am Start sein. ÖSV-Herrenchef Toni Giger war Augenzeuge und hat den spektakulären Sturz beim Super-G-Training, der frappant an den Jahrhundertflug Maiers bei Olympia 1998 in Nagano erinnerte, auch auf Highspeed- Video. “Ein Sturz, bei dem einem kurz das Herz stehen bleibt”, so Giger in der Nachschau.

Maier geht damit einmal mehr gehandicapt in den Weltcup-Auftakt in Sölden. Vor zwei Jahren hatte sich nachträglich heraus gestellt, dass der Salzburger, der 2001 bei einem schweren Motorrad-Unfall fast sein rechtes Bein verloren hätte, mit einer gebrochenen Rippe gestartet war. “Wenn der Hermann in den letzten Jahren etwas gelernt hat, dann ist es, Zähne zusammen beißen”, hofft Giger und ist Realist: “Auf dem Schnee macht Hermann einen guten Eindruck. Er kann halt nicht laufen und muss vom Physiotherapeuten behandelt werden, aber auch das ist nichts Neues.”

Maier war Montagabend in Wien und Dienstag bereits wieder am Söldener Gletscher unterwegs, wo derzeit perfekte Verhältnisse herrschen. Mittwoch und Donnerstag stehen dort ÖSV-interne Zeitläufe an. Mit Maier, Benni Raich, Stephan Görgl, Rainer Schönfelder, Michael Walchhofer, Christoph Gruber so wie den beiden Europacup-Fixstartern Patrick Bechter und Hannes Reichelt sind acht Mann für den Auftakt-Riesentorlauf am 23. Oktober fix. Der Rest, inklusive Routiniers wie Andreas Schifferer, Christian Mayer, Fritz Strobl, Mario Matt sowie die ganze junge Truppe fährt um die restlichen drei Plätze.

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