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März war blutigster Monat in Syrien - 6.000 Opfer

In Syrien sind laut der Opposition seit Beginn des Aufstands gegen Präsident Assad vor zwei Jahren noch nie so viele Menschen in einem Monat getötet worden wie im März. Mehr als 6.000 Opfer habe es im vergangenen Monat gegeben, davon zu einem Drittel Zivilisten, teilte die Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte mit. Erfasst sind insgesamt 62.554 Tote, tatsächliche dürften es viele mehr sein.

Die Gruppe geht von 120.000 Opfern aus, über viele von ihnen lägen aber keine gesicherten Erkenntnisse vor. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden in dem Konflikt, der sich zu einem Bürgerkrieg ausgewachsen hat, bisher mehr als 70.000 Menschen getötet.

Die Beobachterstelle hat ihren Sitz in Großbritannien. Sie verfügt über ein breites Netzwerk an Informanten in Syrien. Die Gruppe lehnt Assad ab, hat aber Menschenrechtsverletzungen von beiden Konfliktparteien dokumentiert.

(APA)

 

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