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Madrid gegen "Hunger-Models"

Der Ausschluss von "Hunger-Models" von der Modewoche in Madrid ist im Haute-Couture-Land Frankreich mit Kopfschütteln aufgenommen worden.

„Das macht mich besorgt“, sagte der Präsident des Verbandes der Modeindustrie, Didier Grumbach, der Nachrichtenagentur AFP in Paris. „Man kann Geschmäcker und Farben nicht reglementieren.“ Jeder Modemacher müsse selbst entscheiden können, wen er auf den Laufsteg schicke. Wenn jemand auf die Idee käme, in Frankreich den Verzicht auf besonders schlanke Mannequins zu fordern, würden darüber „alle nur lachen“, sagte Grumbach.

„Wenn Jean Paul Gaultier dicke Frauen für seine Defilees haben will, wird ihm das niemand verbieten“, sagte der Verbandschef. „Wenn Galliano Menschen, die nicht schön sind, auf das Podium bringt, kommt niemand auf die Idee, ihm das vorzuwerfen.“ Die Modeschöpfer bräuchten die Freiheit bei der Auswahl der Models für ihre Kreationen.

Die Bezirksregierung von Madrid hatte für die am Montag beginnende Modewoche „Pasarela Cibeles“ beschlossen, nur Models ab einem Körpermaßindex 18 zuzulassen. Dies entspricht beispielsweise 56 Kilogramm Gewicht bei einer Größe von 1,75 Metern. Damit dürfen 30 bis 40 Prozent der im vergangenen Jahr an der Schau beteiligten Mannequins nicht mehr teilnehmen. Mit der drastischen Maßnahme will die Bezirksregierung ein Zeichen im Kampf gegen Magersucht setzen, weil sich Mädchen und junge Frauen vom Beispiel der superschlanken Models unter Druck gesetzt fühlen könnten. Als normalgewichtig gelten Menschen mit einem Körpermaßindex zwischen 18,5 und 24.

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