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Madrid gedenkt Anschläge

Ein Jahr nach den Terroranschlägen von Madrid gedenken am heutigen Freitag dutzende Staats- und Regierungschefs sowie internationale Organisationen der Opfer. 

Bei den nahezu zeitgleichen Anschlägen auf vier Pendlerzüge am Morgen des 11. März 2004 waren im Vorjahr 191 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 1.500 weitere verletzt worden.

Zur offiziellen Gedenkfeier im Retiro-Park werden in der spanischen Hauptstadt neben dem König Juan Carlos und Regierungschef Rodriguez Zapatero unter anderen auch der marokkanische König Mohammed VI. sowie UNO-Generalsekretär Annan und EU-Kommissionspräsident Barroso erwartet.

Die sieben Attentäter hatten sich gut drei Wochen nach den Anschlägen in einer Wohnung in die Luft gesprengt, als sie in der Madrider Vorstadt Leganes von Polizeikräften umstellt waren. Gegenwärtig sitzen noch 22 Personen wegen der Bombenanschläge in Untersuchungshaft, 52 weitere wurden auf freien Fuß gesetzt, gelten aber weiter als verdächtig.

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