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Madonna will Schweigen brechen

Madonna will in der Talk-Show von US-Moderatorin Oprah Winfrey erstmals öffentlich über die umstrittene Adoption des kleinen David aus Malawi sprechen.

Das Interview werde am Dienstag aufgezeichnet und am Mittwoch ausgestrahlt, sagte ein Sprecher der Produktionsfirma Harpo Productions am Montag.

Es war nicht bekannt, ob die Sängerin David mit in die Vereinigten Staaten bringen würde. Er soll jedoch kurz vor der Ausreise aus Malawi ein US-Visum erhalten haben. Der Vater des 13 Monate alten Halbwaisen hatte am Sonntag erklärt, er habe nicht gewusst, dass er seinen Sohn mit der Adoption für immer aufgebe.

Madonna wollte bei Winfrey ursprünglich ihre neuestes Kinderbuch „The English Roses: Too Good To Be True“ vorstellen, das am Dienstag erscheint. Der Erlös des Buches kommt ihrer Hilfsorganisation Raising Malawi zu Gute.

Vater von Madonnas Adoptivkind nicht getäuscht

Im Streit über die Adoption eines malawischen Kindes durch US-Popstar Madonna hat das afrikanische Land Täuschungsvorwürfe des Vaters zurückgewiesen. Die Behauptungen von Yohane Banda, er habe seinen Sohn nicht zur Adoption freigeben wollen, seien falsch, sagte Penson Kilembe vom zuständigen Ministerium für Frauen und Kinder am Montag.

Das Ministerium und die Sängerin selbst hätten Banda vor einem Richter jeden Schritt des Adoptionsprozesses und das Vorhaben genau erklärt. Dem Mann sei auch gesagt worden, dass Madonna ein anderes Kind adoptieren werde, wenn er nicht zustimmen wolle. In die vom Vater unterschriebenen Adoptionspapiere wollte Kilembe keine Einsicht gewähren.

Der Vater des einjährigen David hatte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am Wochenende erklärt, es sei lediglich verabredet gewesen, dass Madonna das Kind an seiner Stelle aufziehe. „Hätte man uns gesagt, dass Madonna meinen Sohn adoptieren und zu ihrem eigenen Sohn machen will, dann hätten wir nicht zugestimmt“, sagte er in seinem Heimatdorf Lipunga. „Es wäre besser für ihn gewesen, wenn er im Waisenhaus geblieben wäre. Ich sehen keinen Grund, warum ich ihn für immer abgeben soll, wenn ich ihn ernähren kann.“

David verließ vor wenigen Tagen sein Heimatland und wurde auf Madonnas Anwesen bei London gebracht. Der Popstar erhielt für die Adoption eine Sondergenehmigung der malawischen Behörden, da Ausländer in dem Land eigentlich keine Kinder adoptieren dürfen. Den Behörden zufolge wählte Madonna den Jungen aus zwölf Kindern aus.

Banda erklärte, er habe die Papiere unterzeichnet, ohne sie zu verstehen, da er nicht lesen könne. Behördenvertreter hätten ihm aber versichert, dass sich mit der Vereinbarung nicht viel ändere: Sein Sohn würde wie im Waisenhaus aufgezogen, aber ihm nicht ganz weg genommen.

Die malawischen Behörden wollen nach 18 Monaten endgültig entscheiden, ob David bei Madonna bleiben darf. Menschenrechtler kritisieren, Madonna sei mit der Ausnahmegenehmigung ein Prominenten-Bonus gewährt worden. Zudem warfen sie ihr vor, mit der Adoption des afrikanischen Jungen Kinderhandel zu fördern.

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